Dr. Tine Haubner

Haubner, Tine, Dr.
wissenschaftliche Mitarbeiterin
Professur Soziologie mit dem Schwerpunkt Politische Soziologie
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Telefon
+49 3641 9-45573
Raum 3.93
Carl-Zeiß-Straße 3
07743 Jena
Sprechzeiten:
Tine Haubner vertritt im Sommersemster 2021 die Professur "Soziologie mit Schwerpunkt Arbeit und Organisation" an der Technischen Universität Chemnitz. Während dieser Zeit wird das Lehrangebot von Alexandra Schauer übernommen.

Kontakt: alexandra.schauer@soziologie.uni-muenchen.de
Professur Soziologie mit dem Schwerpunkt Politische Soziologie

Arbeitsgebiete

Forschung zu den Rändern der BRD-Arbeitsgesellschaft: Informelle oder unbezahlte Arbeitstätigkeiten, Reproduktions- und Sorgearbeit (Schwerpunkt: Pflege), freiwilliges Engagement, Arbeitslosigkeit; außerdem qualitative Sozialforschung, Gesellschaftstheorie, Ungleichheits-, Sozialpolitik- und Professionsforschung

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Sommersemester 2021
Vertretung der "Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Arbeit und Organisation" an der Technischen Universität Chemnitz.

Seit Januar 2020
Leitung des vierjährigen BMBF-Einzelforschungsvorhabens "Gesellschaft selber machen? Informelle Ökonomien und soziale Teilhabe in ländlichen Armutsräumen" (Gesema)

2017 - 2020
Gemeinsam mit Prof. Silke van Dyk Leitung des dreijährigen Forschungsprojektes "Eine neue Kultur des Helfens oder Schattenökonomie? Engagement und Freiwilligenarbeit im Strukturwandel des Wohlfahrtsstaats" (finanz. v. Hans-Böckler-Stiftung)

2017
Publikation der Dissertation beim Campus-Verlag unter dem Titel: "Die Ausbeutung der sorgenden Gemeinschaft. Laienpflege in Deutschland"

2013 - 2016
Promotion zum Dr. phil. "Die Ausbeutung der sorgenden Gemeinschaft. Laienpflege in Deutschland." (Prädikat: "summa cum laude"). Dissertationspreis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie 2018, Dissertationspreis der Sektion Arbeits- und Industriesoziologie der DGS 2018, Marx-Preis 2018 sowie nominiert für den Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung 2017.

Seit 04/2016
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Politische Soziologie

Seit 04/2015
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Soziologie sozialer Disparitäten im Fachbereich 05 Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel

04/2013
Immatrikulation als Promovendin mit einer Arbeit zur sozialpolitischen Regulierung der Altenpflegekrise unter ausbeutungstheoretischen Gesichtspunkten der Friedrich-Schiller-Universität Jena 

05/2013
Teilnahme "International Summer School on Social Protection in Developing Countries and Qualitative Research Methods" University of Cape Coast/Ghana und ICDD Kassel

10/2011 - 04/2015
wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Kolleg "Postwachstumsgesellschaften" der Friedrich-Schiller-Universität Jena

10/2010 - 10/2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie am Institut für Soziologie in Jena

18/10/2010
Studienabschluss Magistra Artium mit einer Arbeit zu "Die Resistenz eigensinniger Alltagspraxen als Grenze der Aktivierbarkeit Langzeitarbeitsloser Versuch einer kritischen Soziologie der Grenzziehung" (Magisterarbeitspreis des Institutes für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität)

WS 2007/08
Forschungsaufenthalt am Institut de Recherche Economique et Sociales Paris (IRES)

10/2003 - 09/2010
Magisterstudium der Soziologie, Philosophie und Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

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Lehre Inhalt einblenden

Sommersemester 2021

Tine Haubner vertritt im Sommersemester 2021 die "Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Arbeit und Organisation" an der Technischen Universität Chemnitz. Ihre Lehrveranstaltungen werden während dieser Zeit von unserer hochgeschätzten Münchener Kollegin Alexandra Schauer übernommen. Informationen zum Arbeitsprofil von Frau Dr. Schauer (alexandra.schauer@soziologie.uni-muenchen.de) finden Sie hier:

https://www.ls2.soziologie.uni-muenchen.de/personen/ehemalige/schauer1/index.html


Bachelorseminare

Einführung in die Soziologie der Sozialpolitik

    ⇒ BASOZ 42, 43, 44, 45 | Dienstag 10:00 - 12:00 Uhr, wöchentlich

Einführung in die Soziologie der Armut

    ⇒ BASOZ 42, 43, 44, 45 | Mittwoch 12:00 - 14:00 Uhr, wöchentlich

Wintersemester 2020/2021

Masterseminar

Geld oder Leben: Sorgearbeit im Gegenwartskapitalismus

    ⇒ MASOZ 10; MASOZ 31 | Mittwoch 12:00 - 14:00 Uhr

Sommersemester 2020

Bachelorseminar

Schrumpfungschmerzen oder raus aufs Land? Die Soziologie ländlicher Räume.

      ⇒ Module: BASOZ 42 / BASOZ 43 / BASOZ 44 / BASOZ 45

Masterseminar

Who teaches the teacher? Theorien sozialer Reproduktion.

      ⇒ Module: MASOZ 10 / MASOZ 30

Wintersemester 2019/2020

Lehrforschung im Bachelor-Studiengang: Im Schatten von Markt und Staat. Informelle Ökonomien und Gesellschaftsbilder

Sommersemester 2019

Lehrforschung im Bachelor-Studiengang: Im Schatten von Markt und Staat. Informelle Ökonomien und Gesellschaftsbilder

Die informelle Ökonomie oder Schattenwirtschaft bildet jenen Teil der Wirtschaft, in dem irreguläre, unbezahlte, unversicherte, diskontinuierliche Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse sowie „alle wirtschaftlichen Tätigkeiten, die nicht von der amtlichen Statistik erfaßt und damit den Regelungs- und Revenueansprüchen des Staates entzogen sind“ beheimatet sind (Evers 1987: 353). Die Wirtschaftswissenschaften aber auch die Soziologie haben die informelle Ökonomie, nebst informellen Märkten und informeller Arbeit seit den 1970er Jahren überwiegend im Kontext von Ländern der sogenannten „Dritten Welt“ analysiert. Die Forschung zu informeller Ökonomie in den Kontexten „entwickelter“ frühindustrialisierter Länder ist noch vergleichsweise jung (vgl. Marcelli et al. 2010). Die Ausgangsannahme der Lehrforschung lautet, dass verschiedene Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit darauf hindeuten, dass informelle Ökonomien und informelle Arbeit im Schatten von Arbeitsmarkt und Wohlfahrtsstaat auch hierzulande an Bedeutung gewinnen. Zu einer „Globalisierung der Unsicherheit“ (Altvater/Mahnkopf 2002) trägt im Kontext der Bundesrepublik nicht nur die Expansion eines prekären Niedriglohnsektors, sondern auch die Zunahme irregulärer Arbeit im Kontext personen- und haushaltsbezogener Sorge-Dienstleistungen sowie die politische Stärkung bürgerschaftlichen Engagements bei. Nicht zuletzt zeugt auch die Vielzahl an Initiativen und Projekten aus dem Bereich der Alternativökonomien, Commons-Bewegung oder Sharing-Economy vom wachsenden Interesse einer selbstbestimmten wirtschaftlichen Versorgung jenseits von Markt und Staat (vgl. Helfrich et al. 2012).

Die Lehrforschung verfolgt ein doppeltes Forschungsinteresse: Interessant ist nicht nur, was soziale Akteure in der informellen Ökonomie tun, sondern auch, welche Motive sie damit verbinden und welche gesellschaftliche Bedeutung sie ihrem Tun beimessen. Zu diesem Zweck werden wir uns im Sommersemester 2019, zunächst theoretisch, mit verschiedenen Formen informellen Wirtschaftens sowie den Grundlagen qualitativer Sozialforschung vertraut machen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf qualitativen Interviewmethoden, Feldprotokollen und der Einführung in das Forschungsparadigma der Grounded Theory. In den Sommerferien beginnt anschließend die eigenständige Durchführung qualitativer Interviews durch die Teilnehmenden. Zu den Untersuchungsthemen könnten beispielsweise Nachbarschaftshilfe, freiwilliges Engagement, häusliche Eigenarbeit oder kollektive Initiativen wie Urban Gardening, Commons-Projekte oder alternative Tauschzirkel gehören. Die Interviews werden dann im Wintersemester 2019/20 in intensiver Gruppenarbeit qualitativ ausgewertet und die Erstellung des Lehrforschungsberichtes vorbereitet.

 

Publikationen Inhalt einblenden

Monographien und Herausgeberschaften

Haubner, Tine/Reitz, Tilman (2018): Marxismus und Soziologie. Klassenherrschaft, Ideologie und kapitalistische Krisendynamik. Weinheim: Beltz Juventa.

Haubner, Tine (2017): Die Ausbeutung der sorgenden Gemeinschaft. Laienpflege in Deutschland. Frankfurt a.M./New York: Campus.

 

Zeitschriftenbeiträge

Referiert:

Zusammen mit Silke van Dyk und Stefanie Graefe (2020): „Was schulden uns die Alten?“ Isolierung, Responsibilisierung und (De-)Aktivierung in der Corona-Krise. In: Leviathan
Jg. 48, Heft 3. S. 407–432

Haubner, Tine (2020): Die neue „heimliche Ressource der Sozialpolitik“? Soziales Engagement als geschlechterpolitisch ambivalenter Möglichkeitsraum. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie. Themenheft 4/2020. S. 447-463.

Haubner, Tine (2020): The Exploitation of Caring Communities: The Elder Care Crisis in Germany. In: Global Labour Journal. Vol. 11(2). S. 89-102.

Haubner, Tine/Dyk, Silke v./Boemke, Laura (2020): „Im Westen nichts Neues, im Osten noch selten“? Freiwilliges Engagement im Spannungsfeld von Nachwende-Erbe und neuen Herausforderungen. In: Kritische Perspektiven auf Freiwilligenarbeit. Themenschwerpunkt Voluntaris. Zeitschrift für Freiwilligendienste. Hrsg. Wohnig, Alexander/Mauritz, Carolin. Heft 1. S. 54-69.

Haubner, Tine (2019): "Welfare". In: Skeggs, Beverly/Farris, Sara/Toscano, Alberto (Hrsg.): Sage Handbook of Marxism. London: Sage. (Erscheint voraussichtlich 2021).

Haubner, Tine (2019): Das soziale Band neu knüpfen? Bürgerschaftliche Sorge-Dienstleistungen im Schatten von Arbeitsmarkt und Sozialstaat. In: Dörre, Klaus/Rosa, Hartmut/Becker, Karina/Bose, Sophie/Seyd, Benjamin (Hrsg.): Große Transformation? Zur Zukunft moderner Gesellschaften. Sonderband des Berliner Journals für Soziologie. S. 197-209.

Haubner, Tine (2019): Grauzonen der Sorgearbeit: Informelle Pflegearbeit im Kontext des Pflegenotstands. In: Sorgearbeit und Industrielle Beziehungen. Schwerpunktheft der Industriellen Beziehungen. GastherausgeberInnen: Ingrid Artus, Peter Birke, Stefan Kerber-Clasen, Wolfgang Menz. S. 425–444.

Haubner, Tine (2018): Dienstboten der Nation: Ausbeutung informeller Laienpflege und die Revitalisierung eines totgeglaubten Klassikers. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie 43(3). S. 267-282.

Zus. mit Dörre, Klaus/ Ehrlich, Martin (2014): Landnahmen im Feld der Sorgearbeit. In: Aulenbacher, Brigitte/Riegraf, Birgit/Theobald, Hildegard (Hrsg.): Sorge: Arbeit, Verhältnisse, Regime. Care: Work, Relations, Regimes. Soziale Welt Sonderband 20. Baden-Baden: Nomos. S. 107-124.

 

Andere:

Haubner, Tine (2019): Das Glück der Starken und die Not der Schwachen. In: Soziologie, Jg. 48, Heft 2, S. 213-222.

Haubner, Tine (2017): Ein unbequemes Erbe. Die Ausbeutung von Pflegearbeiten und der marxistische Ausbeutungsbegriff. In: Das Argument. Jg. 59 (4). S. 534-547.

Zus. mit Dyk, Silke van/Dowling, Emma (2016): Rebellisches Engagement ist gefragt. In: Blätter für deutsche und internationale Politik. 62 (2). S. 37-40.

Haubner, Tine (2014): Osteuropäische Care Workers im Licht der neueren sozialwissenschaftlichen Forschung und Theoriebildung. In: Zeitschrift für Gerontologie und Ethik 2/2014. Institut für Gerontologie und Ethik e.V. Evangelische Hochschule Nürnberg. S. 9-27.

Zus. mit Hornei, Inga/Sparsam, Jan (2013): Konferenzbericht zu "Kritische Soziologie meets Critical Realism. A Dialogue between Social Research, Social Theory and Philosophy of Science". 01.-03. Februar 2013 in Jena. In: Zeitschrift für Theoretische Soziologie 2/2013. S. 351-355.

Dörre, Klaus/Haubner, Tine (2013): Ein scharfsinniger Analytiker sozialer Verwundbarkeit - Zum Tod von Robert Castel. In: Sozialismus 40(4). S. 2-4.

 

Buchbeiträge

Haubner, Tine/Reitz, Tilman (2018): Marxismus und Soziologie. Klassenherrschaft, Ideologie und kapitalistische Krisendynamik. Weinheim Basel: Beltz-Juventa.

Zus. Mit Dyk, Silke v. (2018): Gemeinschaft als Ressource? Engagement und Freiwilligenarbeit im Strukturwandel des Wohlfahrtsstaats. In: Baumgartner, Doris/Fux, Beat (Hrsg.): Sozialstaat unter Zugzwang? Zwischen Reform und radikaler Neuorientierung. (Erscheint im Frühjahr 2019)

Zus. mit Dörre, Klaus (2018): Landnahme through Tests  ̶  A Useful Concept for the Sociology of Work. In: Dörre, Klaus; Mayer-Ahuja, Nicole; Sauer, Dieter; Wittke, Volker (eds.): Capitalism and Labour. Towards Critical Perspectives. International Labour Studies Frankfurt a.M.: Campus. S. 71-112.

Haubner, Tine (2018): Mit Marx gegen Marx denken: Zur Ausbeutung von Laienpflegearbeit. In: ders./Reitz, Tilman (Hrsg.): Marxismus und Soziologie. Klassenherrschaft, Ideologie und kapitalistische Krisendynamik. Weinheim: Beltz Juventa. S. 81-98.

Haubner, Tine (2017): Conservative Care-Regime in Trouble: Structures and Changes of Welfare State Policies in Germany Regarding Care-Work. In: Tagungsband der Beijing University in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung (Hrsg.): Gender and Migration in Global Era: Approach of Social Reproduction. S. 17-26.

Haubner, Tine (2017): Aufbruch in der Sorgekultur - Aber wohin? Zum Einsatz von Laienpflegekräften im Kontext der deutschen Pflegekrise. In: Lessenich, Stephan (Hrsg.): Geschlossene Gesellschaften. Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016: Essen.

Haubner, Tine (2017): Auf der Suche nach Dingresonanz: Zum Verhältnis von Arbeit und Gesellschaftskritik in Hartmut Rosas kritischer Soziologie. In: Peters, Christian Helge/Schulz, Peter (Hrsg.): Resonanzen und Dissonanzen. Hartmut Rosas kritische Theorie in der Diskussion. Bielefeld: Transcript. S. 217-232.

Haubner, Tine (2017): Care-Revolution als Herausforderung für eine öffentliche Soziologie. In: Aulenbacher, Brigitte/Burawoy, Michael/Dörre, Klaus/Sittel, Johanna (Hrsg.): Öffentliche Soziologie. Wissenschaft im Dialog mit der Gesellschaft. Frankfurt a.M./New York: Campus. 201-212.

Haubner, Tine (2013): Körpereigensinn und die Grenzen der Aktivierbarkeit. In: Dörre, Klaus/Scherschel, Karin/Booth, Melanie et al.: Bewährungsproben für die Unterschicht? Soziale Folgen aktivierender Arbeitsmarktpolitik. Frankfurt/a. M./New York: Campus. S. 322-342.

Zus. mit Dörre, Klaus (2012): Landnahme durch Bewährungsproben - Ein Konzept für die Arbeitssoziologie. In: Dörre, Klaus/Sauer, Dieter/Wittke, Volker (Hrsg.): Kapitalismustheorie und Arbeit. Neue Ansätze soziologischer Kritik. Frankfurt a. M./New York: Campus. S. 63-106.

Zus. mit Booth, Melanie/Dörre, Klaus/Marquardsen, Kai/Scherschel, Karin/Schierhorn, Karen (2012): Bewährungsproben für die Unterschicht: Wirkungen aktivierender Arbeitsmarktpolitik. In: Heinrich Best/Everhard Holtmann (Hrsg.): Aufbruch der entsicherten Gesellschaft. Deutschland nach der Wiedervereinigung, Frankfurt/M./New York. S. 347-368.

 

Rezensionen

Haubner, Tine (2011): Rezension zu Luc Boltanskis "Soziologie und Sozialkritik". In: Das Argument 291. S. 289-290.

Zus. mit Dörre, Klaus (2011): Luc Boltanski. Soziologie und Sozialkritik. Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2008. In: Soziologische Revue 34(3). S. 395-400.

 

Varia

Working Paper:

Zus. mit Sparsam, Jan/Eversberg, Dennis/Mader, Dimitri/Muraca, Barbara/Pahl, Hanno (2014): The Renewal of a Critical Theory of Capitalism and Crisis - A Comment on Nancy Fraser's Interpretation of Polanyi's works. Working Paper 07/2014 der DFG KollegforscherInnengruppe Postwachstumsgesellschaften.

 

Blog-/Internetbeiträge:

Haubner, Tine (2018): Let’s talk about exploitation! Zur Reaktualisierung eines (toten) Klassikers. Essay auf Soziopolis: https://soziopolis.de/erinnern/jubilaeen/artikel/lets-talk-about-exploitation/

Haubner, Tine (2018): Gut und günstig? Freiwilliges Engagement an der Grenze zum Niedriglohnsektor. Beitrag auf: Soziopolis. Gesellschaft beobachten. Essay auf Soziopolis: https://www.soziopolis.de/beobachten/wirtschaft/artikel/gut-und-guenstig/

Haubner, Tine (2016): Angehörige ─ der billigste Pflegedienst der Nation. Beitrag auf: equalcareday.de (http://equalcareday.de/2016/06/07/angehoerige-der-billigste-pflegedienst-der-nation/)

Haubner, Tine (2013): Die Landnahme des Sozialen. Beitrag auf: Blog Postwachstum (http://www.postwachstum.de/die-landnahme-des-sozialen-20130303)

Preise:

Preisträgerin des Dissertationspreises der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) 2018: https://soziologie.de/dgs/preise/dissertationspreis

Preisträgerin des Dissertationspreises der Sektion für Arbeits- und Industriesoziologie der DGS 2018: https://www.arbsoz.de/dissertationspreis

Preisträgerin des “Marx-Preises 2018”, vergeben vom österreischischen Verein transform! im Bereich “Marxismus-Feminismus”, in Höhe von 10.000 Euro

Nominierung für den Deutschen Studienpreis 2017 der Körber-Stiftung

Magisterarbeitspreis für die beste Magister-Abschlussarbeit am Institut für Soziologie Jena 2010

Vorträge Inhalt einblenden

Ausgewählte Vorträge:

„Community Capitalism: Die Ausbeutung informeller Laienarbeit im Kontext der deutschen Pflegekrise“, Input im Rahmen der Jahrestagung der Sektionen für Arbeitssoziologie und feministische Theorie und Geschlechterforschung der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS): „Gender, Race, and Capitalism at WORK – gesellschaftliche Umbrüche, Kontinuitäten und Kämpfe“ an der Johannes Kepler Universität Linz 15./16. November 2018

"Caring Communities oder müde Gemeinschaften? Zur Bedeutung von Laienpflege im Kontext der deutschen Pflegekrise". Vortrag am 09.03.2018 im Rahmen der Tagung „Altern als Aufgabe. Interdisziplinäre Perspektiven auf die Imperative und die soziale Wirklichkeit des Alterns“ des Marsilius Kollegs und der Universität Heidelberg. (Zum Nachschauen unter: https://www.youtube.com/watch?v=j6-qNTRz744)

"Into the Heart of Social Critique - Let's Talk about Exploitation!" Vortrag am 31.08.2017 im Rahmen der 13. Konferenz der European Sociological Association in Athen.

"Political Regulation of welfare state policies in Germany regarding care regimes - Changes, developments, structures". Vortrag im Rahmen des Workshops "Gender Equality and Social Governance" der Normal University Beijing am 07.11.2016.

"Marxist-Feminist Concept of Exploitation". Vortrag im Rahmen der zweiten internationalen Marxismus-Feminismus-Konferenz in Wien am 08.10.2016.

"Zur Inwertsetzung ehrenamtlicher Arbeit im Pflegebereich". Vortrag im Rahmen der Adhoc-Gruppe "Community-Kapitalismus. Dilemmata von Engagement und Freiwilligenarbeit im Strukturwandel des Wohlfahrtsstaats" anlässlich des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie am 28.09.2016 in Bamberg.

"Aufbruch In der Sorgekultur - Aber Wohin? Zum Einsatz Von Laienpflegekräften Im Kontext Der Deutschen Pflegekrise." Vortrag im Rahmen des "Forum sozialpolitischer Forschung" der Sektion Sozialpolitik anlässlich des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie am 28.09.2016 in Bamberg.

"Wege aus der Sorgekrise: Care und Care Work lebensgerecht gestalten". Vortrag im Rahmen der Jahrestagung der Sektion Feministische Theorie und Geschlechterforschung der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie an der Universität Linz am 30.01.2015.

"Kritik im (soziologischen) Handgemenge oder Soziologie der Kritik?" Vortrag im Rahmen der Ad-Hoc-Gruppe "Wege aus der soziologischen Post-Kritik" anlässlich des 37. DGS-Kongresses am 09.10.2014 in Trier.

"We Need to Talk About Exploitation! Unpaid Eldercare in the 'Activating' Welfare State." Vortrag im Rahmen einer Special Session der 4. Degrowth Konferenz der Universität Leipzig am 04.09.2014 in Leipzig.

"Labour as a fictitious commodity? Marx versus Polanyi: Comparing two different approaches of labour as a(special) commodity". Kommentar zu Nancy Fraser im Rahmen des Workshops "Crisis, Capitalism,Critique" vom 23.-24.11.2012 in Berlin.

“Rethinking Legitimacy Crisis and Class Analysis.” Vortrag anlässlich der Konferenz “Critique and Crisis”, Social Theory Conference, European Sociological Association (ESA) vom 06.-08.09. 2012 in Athen.

Mitgliedschaften Inhalt einblenden

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Mitglied der Sektion Arbeits- und Industriesoziologie der DGS (AIS)

Mitglied der Fachredaktion “Soziopolis. Gesellschaft beobachten” (https://soziopolis.de/)

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