Lehre

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Pluspunkte unserer Lehre

Unser Arbeitsbereich ist für die quantitative Methoden- und Statistikausbildung der Studierenden auf Bachelor- und Masterniveau zuständig. Daneben verantworten wir die Lehre im Bereich der Sozialstrukturanalyse. Im Bachelor Soziologie (Kernfach und Ergänzungsfach) lernen die Studierenden im ersten Semester in einer Einführungsvorlesung die unterschiedlichen Logiken der quantitativen und der qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung kennen. Im Kernfach können die Studierenden dann im zweiten und dritten Semester den Ablauf des quantitativen Forschungsprozesses und die Grundlagen der Statistik im Rahmen von Übungen praktisch anwenden und umsetzen. Im Anschluss an die Grundausbildung haben Studierende zudem die Möglichkeit, in der Lehrforschung im vierten und fünften Semester ihr Wissen in eigenen Forschungsarbeiten zu vertiefen.

Im Ergänzungsfach besprechen wir quantitative Veröffentlichungen aus der aktuellen soziologischen Forschungspraxis, diskutieren deren Inhalte und reflektieren vor diesem Hintergrund den quantitativen Forschungsprozess.

Im Master Soziologie können die quantitativen Methodenkenntnisse im Rahmen des Methodenmoduls wiederholt und erweitert werden. Zudem besteht in allen Studiengängen die Möglichkeit, quantitativ-empirische Abschlussarbeiten auf Basis von selbst erhobenen oder Sekundärdaten durchzuführen.

Unsere Lehre ist anwendungsorientiert, aktuell und lebendig sowie vielseitig und bietet den Studierenden eine reflektierte Ausbildung.

Anwendungsorientiert:

Die Sozialstrukturanalyse liefert mit Fragen zur Entstehung (Produktion) und Beständigkeit (Reproduktion) sozialer Ungleichheit empirische Beispiele, anhand derer der quantitative Forschungsprozess und statistische Konzepte diskutiert werden. So untersuchen wir zusammen mit Studierenden ungleiche Bildungschancen nach elterlicher Herkunft und Geschlecht, geschlechts(un)typische Berufswünsche von Jugendlichen, oder die Arbeitsmarkterträge von Hochschulabsolvent*innen. Die Ausbildung in Statistik ist außerdem inhaltlich eng mit der Ausbildung in den quantitativen Methoden verzahnt. Somit stehen nicht mathematische Formeln im Zentrum unserer Lehre, sondern das Verständnis und kritische Hinterfragen statistischer Analysen anhand von Anwendungsbeispielen. Durch die gute Abstimmung der Statistikausbildung mit dem Bereich quantitative Methoden können die Konzepte nicht nur theoretisch und anhand von Beispielen diskutiert, sondern auch direkt praktisch in eigenen Forschungsarbeiten eingeübt werden.

Aktuell und lebendig:

Die Statistik, der quantitative Forschungsprozess und die Soziologie als Ganzes unterliegen einem permanenten Wandel. Wir sind uns dieser Entwicklungen bewusst, wirken selbst daran mit und lassen sie in die Lehrveranstaltungen einfließen. Neben der empirischen Untersuchung aktueller soziologischer Phänomene aus dem Bereich der Sozialstrukturanalyse tragen wir durch die Ausbildung mit aktuellen Softwareprogrammen (Stata, R) dazu bei, den Studierenden wichtige Kompetenzen für den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Die Entwicklung einer guten Methodenkompetenz „am Rechner“ ist uns wichtig und wird durch entsprechende Übungen gefördert, da sie die Grundlage für das eigenständige Arbeiten mit quantitativ-empirischen Daten bildet.

Vielseitig:

Studierende haben unterschiedliche Erwartungen und Interessen und kommen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen ins Soziologiestudium. Quantitative Methoden und Statistik sind zu Beginn oftmals eine große Unbekannte, die mit Ängsten einhergehen, ob sie erfolgreich bewältigt werden können. Wir bemühen uns darum, dieser Heterogenität gerecht zu werden, indem wir unsere Lehre so ausrichten, dass wir die unterschiedlichen Bedarfe berücksichtigen. Beispielsweise arbeiten die Studierenden in kleinen Gruppen, so dass sie gegenseitig voneinander lernen können. Dozierende und Tutor*innen unterstützen diesen Gruppenarbeitsprozess, wodurch vertiefende Fragen besprochen, schnell Hilfe geboten und auf die Interessen der Studierenden eingegangen werden kann. Nicht zuletzt ist unsere Lehre dadurch gewachsen, dass wir das Feedback von Studierenden wahrnehmen, schätzen, diskutieren und umsetzen, damit sich unsere Lehre so ständig weiterentwickeln kann.

Weitere Inhalte am Arbeitsbereich Methoden der empirischen Sozialforschung und Sozialstrukturanalye

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