Projekte

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Geförderte Forschungsprojekte

#Weltbeziehung, Eigentum, Sharing Economy

Dinge verfügbar machen. Eigentum als spezifische Form der Weltbeziehung

Leitung:

Prof. Dr. Hartmut Rosa, Universität Jena, Lehrstuhl für Allgemeine und Theoretische Soziologie

Dr. Jörg Oberthür, Universität Jena, Lehrstuhl für Allgemeine und Theoretische Soziologie

Laufzeit: 01.01.2021-31.12.2024

Förderung:

DFG, Teilprojekt im Sonderforschungsbereich 294 „Strukturwandel des Eigentums“

Mitarbeiter:innen:

PD Dr. Christoph Henning und Henrike Katzer M.A.

Beschreibung:

Ausgangspunkt des Projekts ist die Erkenntnis, dass Eigentum für die Konstitution und Reproduktion von Ding-, Sozial- und Selbstverhältnissen eine Schlüsselposition einnimmt. Ob und inwiefern sich diese Verhältnisse aktuell durch neue Eigentumsformen und -alternativen verändern, wird im Projekt qualitativ-empirisch anhand unter­schiedlicher Praktiken der Sharing Economy untersucht. Ausgehend von der Annahme, dass es sich hierbei um ein hybrides Feld mit ‚alten‘ und ‚neuen‘ Praktiken handelt, sollen im Anschluss an die Soziologie der Weltbezie­hungen sowohl Transformations- als auch Reproduktionspotenziale von Eigentumsformen und -alternativen be­stimmt werden.

Weitere Infos zum Projekt unter: https://sfb294-eigentum.de/de/teilprojekte/dinge-verfuegbar-machen/

#Ungleichheit, Klassen- und Eigentumsverhältnisse

Geistiges Eigentum: Soziale Einbettung und funktionale Äquivalente

Leitung:
Prof. Dr. Tilman Reitz, Universität Jena, Lehrstuhl für Wissenssoziologie und Gesellschaftstheorie

Dr. Sebastian Sevignani, Universität Jena, Arbeitsbereich für Allgemeine und Theoretische Soziologie

Laufzeit: 01.01.2021-31.12.2024

Förderung:
DFG, Teilprojekt im Sonderfroschungsbereich 294 "Strukturwandel des Eigentums"

Mitarbeiter/innen:
Marlen van den Ecker

Beschreibung:

Das Teilprojekt untersucht, inwiefern in der postindustriellen Ökonomie Bedarf entsteht, das Eigentum an den öffentlichen Gütern Wissen und Information neu zu regeln. Wie werden hier problematisch gewordene Zugangsbeschränkungen durchgesetzt und gerechtfertigt? Welche Arrangements erlauben es, Wissen und Information ggf. auch ohne exklusive Eigentumsrechte zu kontrollieren und zu verwerten? Welche Konflikte entstehen, wenn wenige Akteure Gewinn aus breiten geistigen Austauschprozessen schlagen, und welche Lösungen zeichnen sich ab? Hierzu sollen in der ersten Förderphase anhand der Ökologien von Internetfirmen und Online-Gemeinschaften empirisch fundierte theoretische Antworten generiert werden.

Weitere Informationen: https://sfb294-eigentum.de/de/teilprojekte/geistiges-eigentum/#projektbeschreibung

 

#Technologischer Wandel, Digitalisierung und Informationsgesellschaft

Das vermessene Leben. Produktive und kontraproduktive Folge der Quantifizierung in der digital optimierenden Gesellschaft

Leitung:
Prof. Dr. Hartmut Rosa, Universität Jena, Lehrstuhl für allgemeine und theoretische Soziologie

Laufzeit: 01.02.2018-31.01.2021

Förderung:
VW-Stiftung in der Förderlinie "Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft"

Projektbeteiligte:
Prof. Dr. Vera King (Sprecherin; Goethe-Universität & Sigmund Freud Institut Frankfurt a.M.,
Prof. Dr. Benigna Gerisch, International Psychoanalytic University, Klinische Psychologie und Psychoanalyse, Berlin

Mitarbeiter/innen:
Dr. Diana Lindner

weitere Infos zum Projekt unter www.ipu-berlin.de und www.sigmund-freud-institut.de

Abgeschlossene Projekte Eintrag erweitern

Sprachliche Appräsentationen materialer Zeiterfahrung. Das Verhältnis dingästhetischem und sozialem Sinn in Zeitmetaphern

Leitung:
Prof. Dr. Hartmut Rosa, Universität Jena, Lehrstuhl für allgemeine und theoretische Soziologie

Laufzeit: 01.02.2017-31.01.2020

Förderung:
DFG im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1688 "Ästhetische Eigenzeiten"

Projektbeteiligte:
Dr. Sabine Ziegler, Seminar für Indogermanistik am Institut für Orientalistik, Indogermanistik, Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Mitarbeiter/innen: Samuel Strehle

weitere Infos zum Projekt hier

#Sozial-ökologische Transformation und (Post-)Wachstumsgesellschaft

DFG-Kolleg-Forschergruppe Postwachstumsgesellschaften: "Landnahme, Beschleunigung, Aktivierung, Dynamik und (De-)Stabilisierung moderner Wachstumsgesellschaften"

Antragsteller:
Prof. Dr. Klaus Dörre, Prof. Dr. Stephan Lessenich, Prof. Dr. Hartmut Rosa


Geschäftsführung:
Dr. Karina Becker, Wissenschaftliche Leitung
Christine Schickert, Organisatorische Leitung und Öffentlichkeitsarbeit
Ilka Scheibe, Assistentin der Geschäftsführung

Förderung:
DFG

Laufzeit: Oktober 2011 - September 2019

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen:
Dr. Dennis Eversberg, Arbeitsschwerpunkte: Macht- und Subjektivitätsanalyse, Arbeits- und Arbeitsmarktsoziologie, politische Soziologie, Gewerkschaftsforschung, Kapitalismusforschung
Steffen Liebig, M.A., Arbeitsschwerpunkte: Wirtschaftssoziologie, Konfliktsoziologie, Kapitalismustheorie(n), Herrschaftssoziologie
Hanna Ketterer, MPhil, Arbeitsschwerpunkte: Grundeinkommensforschung, Freiwilligenforschung, Gesellschaftstheorie, Arbeitssoziologie.
Benjamin Seyd, Arbeitsschwerpunkte: Theorie und Soziologie der Gefühle, Wissenssoziologie, Theorien des Politischen und der Globalisierung, Populismus

weiter Infos zum Projekt: www.kolleg-postwachstum.de 

Aporien der Perfektionierung in der beschleunigten Moderne. Gegenwärtiger kultureller Wandel von Selbstentwürfen, Beziehungsgestaltungen und Körperpraktiken

Projektbeteiligte: Prof. Dr. Vera King, Universität Hamburg, Fachbereich für Allgemeine, Interkulturelle und International vergleichende Erziehungswissenschaft
Prof. Dr. Benigna Gerisch, International Psychoanalytic University, Klinische Psychologie und Psychoanalyse, Berlin

Leitung: Prof. Dr. Hartmut Rosa, Universität Jena, Lehrstuhl für allgemeine und theoretische Soziologie
Mitarbeiter/innen: Dr. Diana Lindner
Förderung: VW-Stiftung
Laufzeit: 01.12.2012-30.04.2018

Die desynchronisierte Gesellschaft - Politische Herausforderungen an den Schnittstellen des Sozialen

Leitung: Prof. Dr. Hartmut Rosa
Mitarbeiter/innen: Ulf Bohmann
Förderung: DFG
Laufzeit: 01.09.2013 - 31.10.2017

Handlungsautonomie in der Spätmoderne - subjektiver Anspruch, institutionelle DBasis und Strukturelle Dynamik einer normativen Leitidee

Leitung: Prof. Dr. Hartmut Rosa
Mitarbeiter/innen: Dr. Stefanie Börner, André Stiegler
Förderung: DFG
Laufzeit: 01.10.2012 - 30.09.2015

Bienensterben als Hyper Collapse Disorder? Prozendurale Verknüpfung von Gesellschafts- und Naturwissen

Leitung: PD Dr. Stephan Lorenz
Mitarbeiter/innen: Kerstin Stark
Förderung: VW-Stiftung
Laufzeit: 01.05.2012 - 30.04.2015

Gegenstandsauffassung, wissenschaftliches Verständnis und gesellschaftliche Selbstverortung im gesellschaftstheoretischen Diskurs der Soziologie

Leitung: Dr. Michael Beetz
Förderung: DFG

Normen- und Wertbegriffe in der Verständigung zwischen ost- und Westeuropa

Interdisziplinäres Forschungsprojekt der Volkswagen-Stiftung im Rahmen der Förderinitiative "Einheit in der Vielfalt - Grundlagen und Voraussetzungen eines erweiterten Europas"
Leitung: Prof. Dr. Hartmut Rosa
Mitarbeiter/innen: Dr. Jörg Oberthür
Förderung: VW Stiftung

Zwischen Konsumismus und 'Überflüssigkeit' - Eine prozedural-methodologische Analyse gesellschaftlichen Überflusses am Beispiel Lebensmittel

Leitung: Dr. Stephan Lorenz
Förderung: DFG
Laufzeit: 01.04.2008 - 31.03.2010

Das Projekt untersucht gesellschaftliche Überflussphänomene am Beispiel der 'Vernetzungen' von Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Lebensmittelüberfluss. Dabie wid ein eigener Forschungsansatz (prozedurale Methodologie) verfolgt und weiter entwickelt.

Spieltheorie und soziale Wirklichkeit [Lehrforschung]

Leitung: Prof. Dr. Hartmut Rosa, Henning Laux, M.A.
Laufzeit: 01.04.2008 bis 31.03.2009
Kontakt: henning.laux@uni-jena.de

Die Spieltheorie untersucht soziale Situationen, in denen der Handlungserfolg eines Akteurs unmittelbar von den (Re-)Aktionen anderer Akteure abhängt. Eine breitere soziologische Anverwandlung spieltheoretischer Werkzeuge steht bislang noch aus. Im Rahmen von sieben studentischen Forschungsprojekten bemühen wir uns daher um die Verknüpfung von spieltheoretisch informierten Hypothesen und sozialer Wirklichkeit.