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Informationen zur Anmeldung und formalen Kriterien zur Bachelor-Arbeit pdf_logo

Informationen zum Bachelor- und Masterstudium pdf_logo

Bitte beachten Sie folgende allgemeine Informationen zur Lehre am Institut für Soziologie (Beschluss der Institutskonferenz vom 10. Februar 2010):

In den am Institut für Soziologie angebotenen Lehrveranstaltungen herrscht keine grundsätzliche Anwesenheitspflicht. Es bleibt allerdings den Dozent/innen überlassen, in Seminarveranstaltungen die regelmäßige Teilnahme der Studierenden zu dokumentieren. Die Dozent/innen sind in dem entsprechenden Fall gehalten, den Studierenden zu Semesterbeginn Sinn und Zweck ihrer Dokumentationspraxis zu erläutern. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass es aufgrund gehäufter Abwesenheitszeiten zum Ausschluss von Studierenden aus Seminaren kommt, so ist der Studiengangsverantwortliche der Soziologie hiervon in Kenntnis zu setzen.

In allen Lehrveranstaltungen, insbesondere in Seminaren, soll nach den ersten Sitzungen (Empfehlung: zum fünften Termin) ein Austausch zwischen Dozent/innen und Studierenden zum bisherigen Verlauf der jeweiligen Veranstaltung stattfinden. Die (per Fragebogen durchgeführte) Schlussevaluation der Lehre bleibt davon unberührt.

Es wird ab dem Sommersemester 2010 jeweils einmal im Semester eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zu drängenden Fragen der Lehr- und Studienorganisation in den Bachelor- und Masterstudiengängen geben. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Fachschaftsrat Politik/Soziologie und dem Institut für Soziologie durchgeführt.

Grundsätzlich gilt: Sprechen Sie bei Konflikten zwischen Studierenden und Dozent/innen bzw. latenter Unzufriedenheit mit der Lehr- und Studiensituation am Institut Ihre studentischen Vertreter/innen im "Kernprojekt Soziologie" bzw. den Studiengangsverantwortlichen an. Sie werden eines oder sogar mehrere offene Ohren finden.


Studiengangsverantwortlicher:

Prof. Dr. Stephan Lessenich, , Sprechstunde: Mi 11-12


Mitglieder im "Kernprojekt Soziologie":

Hochschullehrer: Bruno Hildenbrand, Stephan Lessenich

Mittelbau: Markus Ganter, Roland Gebauer, Lars Gertenbach, Hajo Holst, Alexandra Krause

Studierende: Susann Bischof, Christiane Graf, Bertram Henning, Elisabeth Nickler, Lisa Wiedemann ()


Ergebnisse des Kernprojektes Soziologie zum BA- und MA-Studiengang

Im vergangenen Wintersemester fand die vom FSR organisierte Veranstaltung Monitoring-Bachelor statt. Auf dieser brachten Studentinnen und Studenten der Soziologie sowohl ihre Erfahrungen als auch Kritik an dem derzeitigen Bachelorstudiengang ein. Die Ergebnisse dieser Veranstaltungen wurden auf der Institutskonferenz des Instituts für Soziologie vorgetragen. Daraus entwickelten sich zwei BA-Kommissionen, die sich seitdem mit der derzeitigen Studiensituation auseinander setzen. Die eine Kommission arbeitet an einer grundlegenden Kritik an den hochschulpolitischen Reformen der letzten Jahre. Die andere Gruppe versucht im Rahmen der bestehenden Studienordnung den aktuellen Bachelorstudiengang zu reformieren und Maßnahmen zu einer Verbesserung der Lehre herbeizuführen. Beide Gruppen setzen sich jeweils zur Hälfte aus Studentinnen und Studenten und Dozentinnen und Dozenten zusammen.

Hier eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse der zweiten BA-Kommission:

  • die Master-Zulassungskommission setzt sich nun aus zwei studentischen Vertretern, drei Vertretern der Gruppe der Hochschullehrer und einem Vertreter des akademischen Mittelbaus zusammen
  • Die Masterstudienplätze werden zum WiSe 10/11 von 30 auf 60 aufgestockt (ggf. bei hoher Nachfrage auf 80 erweitert); das Seminarangebot wird entsprechend vergrößert.
  • Über eine weitere Aufstockung der Plätze zum WiSe 11/12 wird das Institut rechtzeitig beratschlagen und informieren
  • Es besteht keine Anwesenheitspflicht in den Lehrveranstaltungen, es sei denn, der Lehrende weist in der ersten Sitzung explizit darauf hin und begründet seine Entscheidung
  • Aussagekräftige Veranstaltungskommentare zu Seminaren, nach Möglichkeit mit Literaturangaben zur Vorbereitung, sollen rechtzeitig in Fridolin eingestellt werden
  • Das bestandene Praktikum ist nicht mehr Vorraussetzung zur Anmeldung der BA-Arbeit
  • Nach der 4./5. Seminarsitzung soll zwischen Dozent und Studenten eine wechselseitige Feedback-Runde stattfinden; der Studiengangsverantwortliche (Stephan Lessenich) kann zu Rate gezogen werden, wenn mögliche Diskrepanzen nicht überwunden werden können
  • Es wird darüber beraten, ob die universitären Weiterbildungsangebote zur Gewährleistung der Lehrqualität für Dozenten zumindest anteilig über die Lehrstühle finanziert werden können
  • Die Möglichkeiten von Freischussregelungen für Prüfungsleistungen, Streichungen der schlechtesten Modulnote, Gewichtung von vorab definierten Modulen, etc. wird weiter diskutiert und geprüft
  • Austauschmöglichkeiten zwischen Dozenten und Studenten sollen verbessert werden. U. a. findet hierzu am 19.05. der Ratschlag-Lehre statt. Auch sollen vermehrt Blockseminare in außeruniversitären Räumlichkeiten stattfinden.


Mit Perspektive auf die Re-Akkreditierung des Studiengangs wird das bestehende
Studiengangskonzept u. a. unter Berücksichtung folgender Punkte geprüft und diskutiert: a) die Organisation des Eingangssemesters, b) das Konzept der Fachspezifischen Schlüsselqualifikationen, c) das Theorie-Konzept, d) das Methoden-Konzept.
Ebenso soll geprüft werden, ob und ggf. wie das gegebene Studienangebot erweitert werden kann. Zur Diskussion stehen u. a. der Ein-Fach-Bachelor und das Y-Modell, das eine Trennung in einen mit Perspektive auf den Master sechssemestrigen und einen mit stärker berufsqualifizierender Ausrichtung achtsemestrigen Bachelor vorschlägt


Die Arbeit in den BA-Kommissionen wird auch im Sommersemester 2010 fortgesetzt und auch über die Ergebnisse wird an dieser Stelle wieder berichtet werden.