Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Soziologie
Bachstraße 18k
07743 Jena

Subjektivität und Arbeit im gesellschaftlichen Wandel, Bio- und Gesundheitspolitiken, Soziologie des Alters und des Sterbens, qualitative Sozialforschung
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Jena, Arbeitsbereich Gesellschaftsvergleich und sozialer Wandel. Forschungsprojekt "Zonen des Übergangs. Dimensionen und Deutungsmuster des Alterns bei jungen, älteren und alten Menschen" (seit 11/2008).
Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg; freie Tätigkeit als Übersetzerin, Redakteurin und in der gewerkschaftspolitischen Erwachsenenbildung; Redakteurin der Zeitschrift Fantômas (2002-2008).
Promotion in Soziologie, Thema : "Kritik der Wertschöpfung. Zur machtanalytischen Reichweite der Kategorie Biopolitik" (2006, Note: ausgezeichnet).
Stipendiatin des Hochschulsonderprogramms III, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Hamburg, Stipendiatin der Promotionsförderung (1998-2002).
Staatl. geprüfte Übersetzerin für Spanisch (1998). Studium der Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie und Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg, Abschluss: Diplom-Soziologin (1995).
Gesschlechterverhältnisse im flexiblen Kapitalismus (Hauptseminar)
Gesundheit im Wandel - Auf dem Weg in die Gesundheitsgesellschaft? (Seminar) WS 11/12
Eigensinn und Dissidenz. Widerständiges Handeln aus subjektiver Perspektive (II) (Lehrforschung, mit Silke van Dyk)
Das Andere der Arbeit. Freie Zeit im gesellschaftlichen Wandel (Masterseminar)
Zwischen Autonomie und Erschöpfung: Subjektivität im Postfordismus (Hauptseminar)
Emotionaler Kapitalismus (Hauptseminar)
Alternativen und Gegenmodelle zum marktliberalen Umbau des Sozialstaats
Kritik der Entfremdung: Marx zur Einführung
Tod und Sterben aus soziologischer Sicht
Zur Soziologie Pierre Bourdieus
Poststrukturalistische Theorien und Gender Studies
Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
Habilitationsprojekt: "Vom Eigensinn der Erschöpfung. Subjektives Wissen über arbeitsbedingten Stress im flexiblen Kapitalismus"
"Zonen des Übergangs. Dimensionen und Deutungsmuster des Alterns bei jungen, älteren und alten Menschen" (Interdisziplinäres Forschungsprojekt im Rahmen des Förderschwerpunktes "Individuelle und gesellschaftliche Perspektiven des Alters" der Volkswagen-Stiftung)
Autonomie am Lebensende? Biopolitik, Ökonomisierung und die Debatte um Sterbehilfe, Frankfurt/New York 2007 (Campus)
Altsein ist später. Alter(n)snormen und Selbstkonzepte in der zweiten Lebenshälfte, in: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 44 (5), S. 299-305 (mit Silke van Dyk und Stephan Lessenich).
Formierte Gefühle - erschöpfte Subjekte, in: Cornelia Koppetsch (Hrsg.): Nachrichten aus den Innenwelten des Kapitalismus, Wiesbaden (VS), S. 139-154.
Effekt, Stützpunkt, Überzähliges? Subjektivität zwischen hegemonialer Rationalität und Eigensinn, in: Johannes Angermüller/Silke van Dyk (Hg.): Diskursanalyse meets Gouvernementalitätsforschung. Perspektiven auf das Verhältnis von Subjekt, Sprache, Macht und Wissen, Frankfurt/New York (Campus) 2010, S. 289-313.
Altersidentität. Zum theoretischen und empirischen Gebrauchswert einer prekären Kategorie, in: Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, S. 34-51.
An den Grenzen der Verwertbarkeit. Erschöpfung im flexiblen Kapitalismus, in: Karina Becker, Lars Gertenbach, Henning Laux, Tilman Reitz (Hrsg.), Grenzverschiebungen des Kapitalismus. Umkämpfte Räume und Orte des Widerstands, Frankfurt/New York 2010 (Campus), S.229-251.
Zwischen Wertschöpfung, Rebellion und 'Lebenswert': Biopolitik in Empire, in: Thomas Atzert, Serhat Karakayali, Marianne Pieper, Vassilis Tsianos (Hrsg), Biopolitik in der Debatte, Wiesbaden 2011 (VS), S. 263-273.
'Selber auch total überfordert'. Arbeitsbedingte Erschöpfung als performativer Sprechakt, in: Alex Demirovic, Christina Kaindl, Alfred Krovoza (Hrsg.), Das Subjekt zwischen Krise und Emanzipation, Münster 2010 (Westfälisches Dampfboot), S. 49-64.
Fit ohne Ende - gesund ins Grab? Kritische Anmerkungen zur Trias Alter, Gesundheit, Prävention, in: Jahrbuch für kritische Medizin, S. 96-121 (mit Silke van Dyk).
Eine Kritik dessen, was wir sind. Foucaults Denken der 'Regierung' - eine Herausforderung für die politische Bildung?, in: Bettina Lösch, Andreas Thimmel (Hrsg.), Kritische politische Bildung. Ein Handbuch, Schwalbach/Ts. 2010 (Wochenschau-Verlag), S. 169-180.
Ausgebrannt und abgewrackt? Warum Erschöpfung doch (k)ein Scheitern ist, in: arranca No. 40/2009, S. 16-17.
"Im Gewand von Autonomie. Patientenverfügungen könnten sich als Instrument politisch unverdächtiger 'Selbstentsorgung' erweisen", in: Bioskop. Zeitschrift zur Beobachtung der Biowissenschaft, Dezember 2008/44, S. 4-5
Zwischen Wahlfreiheit und Entscheidungszwang. Zur Ökonomie des 'entlastenden Sterbens', in: PROKLA. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft 148/2007, S. 421-437.
Im Schatten des Homo oeconomicus. Subjektmodelle am Lebensende zwischen Einwilligungs(un-)fähigkeit und Ökonomisierung, in: Susanne Krasmann, Michael Volkmer (Hrsg.), Michel Foucaults Geschichte der Gouvernementalität' als Paradigma in den Sozialwissenschaften, Internationale Beiträge, Bielefeld (transcript) 2007, S. 267-286.
Gouvernemenalität und Anti-Terror-Gesetze. Kritische Fragen an ein analytisches Konzept, in: Marianne Pieper, Encarnación Gutiérrez Rodríguez (Hg.), Gouvernementalität. Ein sozialwissenschaftliches Konzept in Anschluss an Foucault, Frankfurt/New York (Campus) 2003, S. 50-67 (mit Regina Brunnett).
Leben nutzen, Leben schützen? Probleme und Chancen kritischer Argumentationen zur Biomedizin, in: Forum Wissenschaft 4/2001, S. 21-24.
Von hybriden Identitäten und rassistischen Phantasmen. Einführung in die postkoloniale Kritik, in: Dokumentation "Fließende Grenzen", 26. Kongress von Frauen in Naturwissenschaft und Technik, Darmstadt (FiT) 2000, S.58-66.
Herr Mehdorn und die Zebrafinken. Anmerkungen zum quasi-religiösen Gehalt des Organspendediskurses, in: beiträge zur feministischen theorie und praxis, Heft 49/50/1998, S. 111-118.
Wenn Arbeit krank macht: Erschöpfung im flexiblen Kapitalismus, Informationsveranstaltung von Das Boot e.V., Verein zur Förderung seelischer Gesundheit und ver.di, Emden 27.10.2011.
Altsein ist später. Dimensionen subjektiver Alterserfahrung, Herbsttagung der Sektion Alter(n) und Gesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Kiel 21./22.10.2011.
Krise der Reproduktion? Anmerkungen zur Debatte um Entgrenzung von Arbeit im flexiblen Kapitalismus. Tagung Work-Life-Balance - Eine Frage betrieblicher Leistungspolitik? Eine Tagung des Projekts Lanceo, Universität Freiburg, 28./29. September 2011.
Podiumsdiskussion: Alt, arm, krank und trotzdem dabei? Handlungsmöglichkeiten und Forschungsbedarf. Expertenworkshop zum Forschungsprojekt Neighbourhood, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. 27./28.01.2011.
Die Dimensionen subjektiver Alter(n)serfahrung. Methodische und methodologische Überlegungen, Symposium Bilder des Alters - Übergänge und Altersbilder als Gegenstände qualitativer Forschung, 10. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie, Berlin, 16.09.2010.
Formierte Gefühle, flexible Subjekte: Erschöpfung und Kapitalismus, Tagung Kultur und Ökonomie. Nachrichten aus den Innenwelten des Kapitalismus, Universität Darmstadt, 28.-30.05.2010.
Arbeitsbedingte Erschöpfung - eine Legitimationskrise?, Konferenz Bringing Capitalism back in. Arbeitssoziologie und Kapitalismustheorie, Universität Jena, 07./08.10.2009.
Diskurseffekte? Subjektivität zwischen hegemonialer Produktion und Eigensinn, Tagung Diskursanalyse meets Gouvernementalitätsforschung. Methodisch-methodologische Perspektiven zum Verhältnis von Subjekt, Sprache, Macht und Wissen, Universität Jena, 12./13.06.2009.
"Wir wollen Brot, aber wir wollen auch Rosen", oder: Wie kommt der neue Geist des Kapitalismus in die 'Köpfe' der Subjekte?", Tagung Dialog mit der Wissenschaft. Kompetenz für strategische Fragestellungen bündeln, ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen, Undeloh, 18.01.2009.
Der heilende Wert des Sozialen. Das unternehmerische Selbst in der Erschöpfungskrise, Cogito - Institut für Autonomieforschung, Sommerakademie Gesundheit und Interesse, Volterra 26.07.-02.08.2008.
Autonomie am Lebensende? Patientenverfügungen und das Recht auf Selbstbestimmung, trostwerk, Hamburg 28.02.2008.
Wer ist der Homo Oeconomicus? Neoliberale Gouvernementalität und subjektive Autonomie, Tagung Krise der Subjektivität im transnationalen Kapitalismus, Rosa-Luxemburg-Stiftung/Assoziation Kritische Gesellschaftsforschung/Loccumer Initiative, Berlin 23.-25.11.2007.
Patientenverfügungen: Autonomie am Lebensende oder freiwillige Selbstentsorgung?, Rosa-Luxemburg-Bildungswerk, Hamburg 04.10.2007.
Commentary on Petra Gehring "Biopolitics: An Art of Government?", Workshop The State of Governmentality. Current Issues and Future Challenges, Universität Leipzig, 14./15.07.2007.
Grenzenlose Gesundheit, grenzenloses Glück? Ideale gesunder Lebensführung zwischen Selbstbestimmung, Normalität und Ökonomisierung, 11. Kongress Armut und Gesundheit, Berlin 18./19.11.2005.
Autonomie am Lebensende? Zur Problematik des Selbstbestimmungs-Konzeptes in neoliberalen Biopolitiken, Tagung Lizenz zum Töten? Selbstbestimmung und die Gefahren einer neuen "Normalisierung der Tötung", Fachhochschule Düsseldorf 03./04.12.2004.
Leben und sterben machen: Zur Kritik postdisziplinärer Lebenswert-Politiken, Ringvorlesung Schnittstellen einer poststrukturalistischen Sozialwissenschaft, Universität Hamburg, Sommersemester 2004.
Safer Law? Anti-Terror-Politik und die Paradoxien des Gouvernementalitätskonzeptes, Ad-hoc-Gruppe "Dispositive der Sicherheit. Was bietet Michel Foucaults Konzept der Gouvernementalität für die soziologische Gegenwartsanalyse?", 31. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Leipzig, 07.-11.10.2002 (mit Regina Brunnett).
Zwischen biologischer Materialität und bioethischer Normierung: Der Begriff Leben, Zentrum für Gender und Queer-Studies, Vorlesungsreihe Dialog zwischen den Disziplinen Universität Hamburg Wintersemester 2001/2002 (mit Kerstin Palm).
Abschied vom weiblichen Kollektivsubjekt. Perspektiven feministischer Politik nach der Dekonstruktion weiblicher Identität, Gemeinwesenarbeit St.Pauli-Süd, Hamburg 18.01.2001.
Das geschenkte Leben. Anmerkungen zum Diskurs um Hirntoddefinition und Organtransplantation, Ad-hoc-Gruppe Tod, Medizin und Gesellschaft, 29. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Freiburg 14.-18.09.1998.
DGS (Deutsche Gesellschaft für Soziologie), ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft), BdWi (Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler)