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Soziologie? Jena! Informationen für Studieninteressierte

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Fragen Sie sich, warum die klassische Klein-Familie an Bedeutung verliert, warum Manager mehr verdienen als Arbeiter oder warum Arbeit immer wichtiger wird, zugleich aber immer schwieriger zu bekommen ist? Fragen Sie sich auch, was die Welt 'regiert', Geld oder Vertrauen? Warum plötzlich wieder gestreikt wird? Interessiert es Sie, warum wir nun auch im Alter noch jung sein wollen/müssen? Beschäftigt Sie die Krise des Sozialstaats? Möchten Sie verstehen, wie die Gesellschaft 'funktioniert', welche Macht uns antreibt - die Politik, die Wirtschaft oder irgendein 'Diskurs'?

Dann ist Soziologie genau das richtige Studienfach für Sie. Soziologie befasst sich mit der sozialen Ordnung des menschlichen Zusammenlebens und den Institutionen, die dabei entstehen: Städte, Unternehmen, Organisationen, Universitäten, Ehen und Verwandtschaftsbeziehungen, Freundschaften. All das kann man untersuchen und befragen nach der gesellschaftlichen Konstruktion, Funktion, Bedeutung und dem Veränderungspotential. Die Soziologie stellt dafür verschiedene Instrumentarien und Methoden bereit und bietet eine Vielzahl an Denkschulen, die verschiedene Blickwinkel und Interpretationen erlauben. Sie werden also nicht eine, sondern viele Antworten auf die oben gestellten Fragen kennen lernen.

Soziologie ist aber nicht nur ein spannendes Studienfach. Da Gesellschaften ständig im Fluss sind, brauchen sie in den verschiedenen Bereichen Expertise, so dass Soziolog/innen ein breiter Arbeitsmarkt offensteht. Zugegeben, wie in den meisten Sozialwissenschaften läuft das Soziologiestudium auf kein klar umrissenes Berufsfeld/Berufsbild heraus, aber Absolvent/innen der Soziologe arbeiten als Journalist/innen, Personalberater/innen, Politikberater/innen, als Expert/innen in Verbänden, bei Parteien und Gewerkschaften, Krankenkassen, in der Marktforschung oder in der Verwaltung.

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Und falls Sie es ganz genau wissen wollen, dann bekommen sie hier Einblicke in den Alltag des Soziologiestudiums

Haben Sie noch konkrete Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an unseren Fachstudienberater Dr. Erik Hirsch, die Fachschaft Soziologie oder die zentrale Studienberatung.



Viele gute Gründe, in Jena Soziologie zu studieren ...

  1. Jena gehört zu den TopTen der deutschen Soziologie. Wissenschaftsratings und -rankings dokumentieren unsere Exzellenz in Forschung und Lehre.

  2. In Jena lehren Professoren und Professorinnen, die zu den jüngsten der Republik gehören. Das Lehrangebot erlaubt eine individuelle Profilbildung.

  3. Auch die praktische Orientierung kommt in Ihrem Studium keinesfalls nicht zu kurz. Das Institut bietet die Möglichkeit, als ProjektassistentIn oder über Lehrforschungsseminare (Bachelor) bzw. die Forschungspraxis (Master) an aktuellen Forschungsprojekten mitzuarbeiten. Darüber hinaus werden Sie von der Praktikumsbörse intensiv bei der Suche nach geeigneten Praktikumsstellen unterstützt.

  4. Für ein Auslandsstudium gibt es eine große Vielfalt an Kooperation mit Argentinien, Chile, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Österreich, Polen, Russland, Schweden, der Schweiz und Spanien.

  5. Zahlreiche internationale Konferenzen und Workshops mit prominenten Gästen bestätigen nicht nur die herausragende Qualität der Forschung am Institut, z.B. in der DFG geförderten Kollegforscher_innengruppe "Postwachstumsgesellschaften", sondern bieten Ihnen auch die Möglichkeit an aktuellen Diskussionen und Forschungsergebnissen der Fachwelt teil zu haben.

  6. Die Soziologie in Jena ist durch eine kollegiale Atmosphäre geprägt. Das Institut hat die optimale Größe, um zugleich ein breites Lehrangebot zu gewährleisten und Mitsprachemöglichkeiten zu bieten.

  7. In Jena treffen Sie engagierte Studierende und einen aktiven Fachschaftsrat.

  8. Der Anspruch an die Soziologie, kritische Gesellschaftsanalyse zu sein, eint die Mitarbeitenden am Institut und bildet so das Fundament für eine Soziologie, die über den akademischen Tellerrand hinaus blickt, gesellschaftliche Herausforderungen benennt und Problemlösungen mit entwickeln will. (In) Jena mischt (man) sich ein.

  9. Jena ist eine traditionsreiche Stadt, in der man exzellente Soziologie mit einer schönen Umgebung und dem lebendigen kulturellen Angebot einer 'kleinen Großstadt' und Unistadt verbinden kann.



"Soziologie an der Universität Jena studieren" - Von Studierenden für (künftige) Studierende


Studierende der Soziologie zeigen ihre Stadt, ihre Universität und geben einen Einblick in ihr Studium in Jena. Zusammen mit Frau Prof. Leuze geben sie Antworten auf Fragen wie: Warum entscheidet man sich eigentlich für ein Soziologiestudium? Was kommt danach? Und: Warum ist es die absolut richtige Entscheidung, Soziologie in Jena zu studieren?


Noch mehr gute Gründe, warum sich ein Soziologistudium in Jena lohnt, können Sie auch im Vergleichsportal http://www.studium.org/ testen, dem Informationsportal der DGS.

Mehr Informationen über das Soziologiestudium in Jena im Vergleich zu anderen Standorten finden Sie dort direkt auch unter http://www.studium.org/soziologie/uni-jena.

Bachelor Soziologie

Der grundständige Studiengang Bachelor (BA) Soziologie ist zulassungsfrei und kann als Kernfach oder als Ergänzungsfach studiert werden.

Sowohl im Kern- als auch im Ergänzungsfach kann Soziologie mit allen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena angebotenen Fächern des BA kombiniert werden. Empfehlenswerte Fächerkombinationen sind z.B. Erziehungswissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Philosophie, Politikwissenschaft, Psychologie, Wirtschaftswissenschaft.

In einem Soziologiestudium lernen Sie die wissenschaftliche Analyse von Gesellschaften, wobei Sie sich insbesondere mit der Frage beschäftigen, wie Gesellschaften 'funktionieren' und sich verändern - und warum das so ist. Sie setzen sich dabei mit der Entstehung von sozialer Ordnung, den ihr zugrunde liegenden Normen, Werten und Institutionen auseinander. In den ersten Semestern werden Sie mit den wesentlichen Theorien und Denkansätzen der Soziologie vertraut gemacht. Darüber hinaus setzen Sie sich mit Fragen wie bspw. den folgenden auseinander: Leben wir in einer Beschleunigungsgesellschaft und was ist das überhaupt? Warum arbeiten Arbeiter eigentlich? Wieviel Staat braucht eine Gesellschaft? Was macht eine Kernfamilie aus?....

Neben einer Einführung in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens werden Kompetenzen wie die allgemeinverständliche Wissensvermittlung, die selbstbewusste Präsentation eigener Positionen oder das selbstständige und in Teamarbeit realisierte Konzipieren von Projekten vermittelt.
Im Bachelorstudium ist zudem das Erlernen und Anwenden von sozialwissenschaftlichen Methoden (quantitative und qualitative) sowie der Statistik (im Kernfach) zentral.
In der zweiten Hälfte des Studiums werden als Jenaer Spezifikum im Kernfach im Rahmen eines zweisemestrigen Lehrforschungsprojekts und zudem in einem (mindestens) sechswöchigen Praktikum die in den ersten Semestern erworbenen Fähigkeiten praxisnah angewendet und erprobt.
In den höheren Semestern haben Sie die Möglichkeit, durch die Wahl ihrer Lehrveranstaltungen einen individuellen Schwerpunkt bspw. in der Wirtschafts-, Arbeits- und Organisationssoziologie, der Familien- und Sozialisationsforschung, der Sozialstrukturanalyse oder  der Postwachstums- und Nachhaltigkeitsforschung zu setzen.

Studieninteressierte sollten Interesse an der Analyse sozialer Fragestellungen und Probleme haben. Es wird erwartet, dass Sie adäquat mit Texten umgehen können und auch ein hohes Lesepensum nicht scheuen. Da englischsprachige Literatur in der Fachkultur von großer Bedeutung ist, sollten gute Englischkenntnisse mitgebracht werden. Im Rahmen der Methodenausbildung sind zudem solide Mathematikkenntnisse von Nutzen.


Informations-Flyer für die Studiengänge

BA Soziologie (Kernfach)

BA Soziologie (Ergänzungsfach)


Für weitere Informationen:




Master Soziologie

Der Masterstudiengang Soziologie in Jena bietet Ihnen ein sehr forschungsnahes und interessengeleitetes Studium im Umfeld national und international vernetzter Forschungsprojekte wie bspw. der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Kollegforscher_Innengruppe "Postwachstumsgesellschaften".

Im Studium werden vertiefende qualitative und quantitative Methodenkenntnisse der empirischen Sozialforschung vermittelt. Mit den Möglichkeiten zur Schwerpunktbildung und der interdisziplinären Verzahnung mit anderen Studiengängen wird eine individuelle und flexible Studiengestaltung ermöglicht. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eigene Forschungserfahrungen in den Veranstaltungen zur Forschungspraxis zu sammeln.

Eine Spezialisierung in der Vertiefung "Arbeit, Wirtschaft, Wohlfahrt" oder in der Vertiefung "Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Transformationen" ist möglich, aber nicht zwingend.

  • Vertiefung "Arbeit, Wirtschaft, Wohlfahrt"
    Hier profilieren sich die Studierenden mit der Untersuchung von Strukturen und dem Wandel moderner Arbeitsgesellschaften. Dabei findet eine inhaltliche Verschränkung von Analysen zu Arbeit, Wirtschaft, (Arbeits-)Märkten und wohlfahrtsstaatlichen Regulationen statt, wobei auch Wechselwirkungen von Produktionsregimes, Staatlichkeit, Geschlechterbeziehungen und sozialer Reproduktion in den Blick genommen werden. Aspekte wie Arbeitsbeziehungen, organisationale Mitgliedschaft sowie Konflikte um Arbeit gehören ebenfalls zum Themenkatalog. Zum inhaltlichen Profil trägt eine forschungsnahe Lehre bei, die aus arbeits-, wirtschafts- und organisationssoziologischer Sicht Einblicke in die Praxis von Wirtschaftsorganisationen, Management, staatlichen Einrichtungen und Interessenvertretungen ermöglicht.

  • Vertiefung "Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Transformationen"
    Hier bietet sich den Studierenden die Möglichkeit, sich mit aktuellen Forschungen in ausgewählten Teilgebieten der Soziologie auseinanderzusetzen, die sich mit gesellschaftlichen Transformations- und sozialen sowie institutionellen Wandlungsprozessen vor dem Hintergrund ökologischer und sozialer Herausforderungen befassen (z.B. Organisations-, Wirtschafts-, Markt-, Wissenschafts-, Umweltsoziologie). Es werden Möglichkeiten zur fortgeschrittenen Spezialisierung in einzelnen Teilgebieten der Soziologie angeboten (z. B. Nachhaltigkeitsdiskurse, ökologisches Design, umweltsoziologische Theoriebildung, transition management, nachhaltiges Umweltmanagement, gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen/ Corporate Social Responsibility, soziale und ökologische Nachhaltigkeit am Finanzmarkt, nachhaltige(s)/ grüne(s) Märkte/ Wirtschaften/ Wachstum).


Das Studium des MA Soziologie kann zum Wintersemester und zum Sommersemester aufgenommen werden. Die Bewerbung für den Studienbeginn zum Wintersemester erfolgt online bis zum 15. Juli des jeweiligen Jahres, die für den Studienbeginn zum Sommersemester online bis zum 15. Januar des jeweiligen Jahres.

Voraussetzung für die Zulassung zum MA Soziologie ist der Nachweis eines ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses (Magister, Diplom, Bachelor u.ä.) in Soziologie oder in einem verwandten Studiengang bzw. des zum Zeitpunkt der Bewerbung gegebenen Leistungsstandes (ausweislich der Dokumentation von mindestens 140 Leistungspunkten (LP) im für den Master-Studiengang qualifizierenden Studium). Bewerber_innen müssen  fachspezifische Leistungen in der Soziologie (oder äquivalente Leistungen in einem anderen Fach) im Umfang von mindestens 60 LP (einschließlich Leistungen in den Methoden der empirischen Sozialforschung in Höhe von mindestens 20 LP) nachweisen können. Eine Zulassung unter Auflagen zur Erfüllung dieser Forderung ist möglich. Englischkenntnis auf Niveau B2 (GER) müssen  (über das Abiturzeugnis oder über eine Bescheinigung gemäß des Gemeinsamen Europäischem Referenzrahmens [GER]) nachgewiesen werden (ab Immatrikulation SoSe 2019 Niveau B1 gemäß GER).

Hier finden Sie weitere Informationen wie die Studienordnung (bis Immatrikulation WS 2018/2019), die Studienordnung (ab Immatrikulation SoSe 2019), den Modulkatalog, den Musterstudienplan (bis Immatrikulation WS 2018/2019) sowie ein Informationsblatt des Studiengangs.

Master Gesellschaftstheorie

Im Zentrum des Masterstudiengangs Gesellschaftstheorie steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Entstehung, Statik und Dynamik gesellschaftlicher Formationen. Hierbei wird das Institutionengefüge daraufhin befragt, inwiefern es in der Lage ist, die grundlegenden Bedingungen für soziale Kooperation bereitzustellen.

Der forschungsorientierte Studiengang vermittelt sozialphilosophisch zwischen den verschiedenen Bereichen Soziologische Theorie, Praktische Philosophie, Politische Theorie und Angewandte Ethik. So sollen für zeitdiagnostisch identifizierte Probleme der Steuerbarkeit und Organisation von Gesellschaften realisierbare Handlungsalternativen aufgezeigt werden.


Was Ihnen geboten wird...

Die Besonderheit des Studiengangs liegt in der methodischen Pluralität und dem multiperspektivischen Zugriff der beteiligten Fächer auf die Strukturen der Gegenwartsgesellschaft. In ihrem Studium beschäftigen Sie sich theoretisch fundiert mit Fragen und Problemen des sozialen Wandels, der Transformation der Geschlechterordnung, den Phänomenen sozialer Differenzierung, der Legitimität und Normativität gesellschaftlicher Ordnung(en) oder auch den Strukturmustern sozialer Ungleichheit. Damit ist eine Balance zwischen sozialtheoretischer und normativ-ethischer Herangehensweise gegeben, die den Studiengang in besonderem Maße auszeichnet.


Was Sie lernen...

Bei der vertieften, historisch und systematisch vergleichenden Auseinandersetzung mit gesellschaftstheoretisch relevanten Themen, erarbeiten Sie sich ein reflektiertes Verständnis fachwissenschaftlicher Forschungsdebatten und -befunde. Im Zuge dessen gewinnen Sie die Befähigung zur eigenständigen Entwicklung und adäquaten Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen. Sie erlangen die Fähigkeit zum Transfer von Kenntnissen, indem sie erworbenes inhaltliches und methodisches Wissen in neuen Lernsituationen zum Einsatz bringen. Überdies erwerben Sie die Kompetenz zur Verknüpfung gesellschaftstheoretischer Einsichten, Themen und Problemstellungen mit praxisbezogenem oder fachfremdem Wissen.


Was Sie mit dem Master machen können...

Sie empfehlen sich für die sozialwissenschaftliche und sozialphilosophische Forschung, etwa in den entsprechenden Promotionsstudiengängen, aber auch für die gesellschaftstheoretisch und sozialphilosophisch angeleitete Konzeptarbeit in Politik, Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Organisationen.


Das Studium in dem Studiengang MA Gesellschaftstheorie kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden. Die Bewerbung für den Studienbeginn zum Wintersemester erfolgt online bis zum 15. Juli des jeweiligen Jahres.

Die Voraussetzung für die Zulassung zum Studiengang ist der Nachweis eines ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses (Magister, Diplom, Bachelor u.ä.) in einem der beteiligten Fächer Angewandte Ethik, Philosophie, Politikwissenschaft oder Soziologie oder in einem verwandten Studiengang (z.B. Gender-Studies, Kommunikationswissenschaft, Kulturwissenschaften, Neuere und Neueste Geschichte), der im Gesamtprädikat mit mindestens 1,8 bewertet worden ist.

Bei Nachweis einer besonderen Eignung für den Studiengang ist auch die Zulassung von Bewerber_innen möglich, deren Abschluss im Gesamtprädikat mit schlechter als 1,8 (jedoch mit mindestens 2,5) bewertet wurde. Näheres dazu regelt die Studienordnung.

Die Zulassung zum Studium setzt die fachliche Befähigung der Bewerber_innen voraus. Diese erfordert fachspezifische Leistungen in einem der beteiligten Fächer Angewandte Ethik, Philosophie, Politikwissenschaft oder Soziologie (oder äquivalente Leistungen in einem anderen Fach) in einem Umfang von mindestens 60 LP, die durch die im vorangegangenen Studium erbrachten Prüfungsleistungen nachzuweisen sind. Eine Zulassung mit Auflagen bezüglich nachträglich zu erwerbender Qualifikationen ist in Ausnahmefällen möglich.

Die Bewerber_innen müssen zudem ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache (Niveau B1 GER) vorweisen.


Hier finden Sie weitere Informationen wie die Studienordnung, den Modulkatalog, den Musterstudienplan sowie ein Informationsblatt des Studiengangs.


 

Master Interdisziplinäre Polenstudien - Schwerpunkt Soziologie

Der Master Interdisziplinäre Polenstudien ist ein gemeinsames Studienangebot der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er ist als zweijähriger Aufbaustudiengang konzipiert und verbindet den Erwerb regionalspezifischer Kompetenzen mit dem disziplinären Studium im zweiten Masterfach (MLU Halle) bzw. im gewählten Schwerpunktbereich (FSU Jena).

Wir vermitteln kulturwissenschaftlich-landeskundliche Kenntnisse und geben Einblicke in polenbezogene Forschungsperspektiven verschiedener Disziplinen. Darüber hinaus ist das Erlernen des Polnischen konstitutiver Bestandteil des Studienprogramms. Sie können die Sprache entsprechend Ihren individuellen Voraussetzungen auf verschiedenen Niveaustufen beginnen bzw. weiterführen. Das Studium besteht aus einer Mischung aus Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen, die sowohl die persönliche Schwerpunktbildung ermöglicht als auch den fächerverbindenden, problemorientierten Gedankenaustausch fördert. Ein Studiensemester in Polen dient dazu, Sprach- und Landeskenntnisse zu vertiefen. Ein Praktikum in einer sozialen, kulturellen oder wissenschaftlichen Institution oder auch in einem Wirtschaftsunternehmen bietet eine erste berufliche Orientierung.

Zu Beginn des Studiums entscheiden Sie sich für die Immatrikulation an einer der beiden Hochschulen, doch können Sie auch Lehrveranstaltungen der jeweils anderen Institution belegen. Die Studierenden beider Standorte absolvieren eine Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen und stehen in regelmäßigem Austausch mit den Lehrenden in Halle und Jena.

Der Studiengang ist eng an das 2012 gegründete Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien angebunden, das sich der interdisziplinären Betrachtung historischer und gegenwärtiger Formationen polnischer Staatlichkeit, Gesellschaft, Sprache und Kultur widmet.


Ziele des Studiengangs & Berufsperspektiven

Der Master Interdisziplinäre Polenstudien zielt darauf ab, sich das Nachbarland Polen in seinen europäischen Zusammenhängen regionalwissenschaftlich zu erschließen und die polnische Sprache auf einem möglichst hohen Niveau zu erlernen. Im Laufe des Studiums sollen Sie interdisziplinäre Fragestellungen kennenlernen und sich darüber hinaus Fachkenntnisse in einer bestimmten Disziplin aneignen.

Abhängig von Ihrem jeweiligen Qualifikationsprofil und Ihren persönlichen Interessen eröffnet Ihnen der Studiengang unterschiedliche Arbeitsfelder: Sie können sich in der transnationalen Zusammenarbeit und im interkulturellen Dialog engagieren und in der Sprach- und Kulturvermittlung tätig werden. Ebenso können Sie sich in der Museums- und Gedenkstättenarbeit spezialisieren. Auch internationale Organisationen, staatliche Institutionen, Stiftungen, Wirtschaftsverbände und Unternehmen sind Anwendungsfelder für Ihre Expertise. Im Verlagswesen und in den Medien haben Sie die Möglichkeit, sich als LektorIn oder JournalistIn weiter zu qualifizieren. Ebenso ist die Tätigkeit als ÜbersetzerIn oder DolmetscherIn denkbar. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen einer Promotion eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen oder im Wissenschaftsmanagement zu arbeiten.


Interdisziplinäre Polenstudien in Jena

Konzept & Inhalte

Informationen zum Konzept des Studiengangs und seiner Inhalte finden Sie hier.

Studienprofil

Interdisziplinäre Polenstudien können Sie an der Universität Jena mit einem philologischen, einem historischen oder einem gesellschaftswissenschaftlichen Fokus studieren. Entscheiden Sie sich für ein sprach- und literaturwissenschaftlich ausgerichtetes Studium, profitieren Sie in Jena insbesondere von der Aleksander-Brückner-Professur für Slawistische Sprachwissenschaft und vom breiten Angebot des Instituts für Slawistik. Durch die Einbindung der Fächer Soziologie und Politikwissenschaft können Sie Ihren Studienschwerpunkt aber auch auf sozialwissenschaftliche Fragestellungen, etwa innerhalb der Transformationsforschung oder der Europa-Studien, legen. Interessieren Sie sich für einen historischen Zugang, so bieten Ihnen der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte und das Imre Kertész Kolleg Jena ideale Anknüpfungspunkte zum Studium der Geschichte Polens im 19. und 20. Jahrhundert.


Interdisziplinäre Polenstudien in Jena - Studentischer Ansprechpartner

Cześć! Witam, nazywam się Wolf Keil./ Hallo, ich heiße Wolf Keil.

Du steckst mitten in deiner Entscheidungsfindung, ob Du dich für den Master-Studiengang Interdisziplinäre Polenstudien in Jena bewerben sollst? Ich berichte hier von meinen Eindrücke vom Studium in Jena und Warschau und erzähle dir, wie ich zu der Entscheidung gekommen bin, in Jena Polenstudien zu studieren.

Mehr


Studienaufbau

Der Studiengang ist an der Universität Jena als ein Ein-Fach-Master konzipiert. Sie studieren dabei im Kernbereich Interdisziplinäre Polenstudien und entscheiden sich zu Beginn des Studiums für einen Schwerpunkt in den Fächern Slawistik, Osteuropäische Geschichte, Soziologie oder Politikwissenschaft. Ihre Abschlussarbeit mit Polen-Bezug verfassen Sie in dem von Ihnen gewählten Schwerpunktbereich. Im Laufe des auf vier Semester angelegten Studiums erwerben Sie insgesamt 120 ECTS-Punkte.

Kernbereich (45 ECTS-Punkte):

  • Interdisziplinäres Einführungsmodul in die Polenstudien
  • Spracherwerb Polnisch
  • Interdisziplinäre Wahlpflichtmodule
  • Praktikum

Schwerpunktbereich (75 ECTS-Punkte):

  • Wahlpflichtmodule in einem der gewählten Schwerpunkte Slawistik, Osteuropäische Geschichte, Soziologie oder Politikwissenschaft
  • Masterarbeit mit Polen-Bezug

Weitere Informationen könnne Sie dem Muster-Studienablaufplan sowie dem Modulkatalog entnehmen.


Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Master Interdisziplinäre Polenstudien an der Universität Jena ist ein in der Regel mindestens mit der Note 2,5 abgeschlossenes Bachelorstudium, in welchem Sie Studienleistungen im Umfang von 180 ECTS-Punkten erbracht haben. Davon sollten Sie mindestens 60 ECTS-Punkte in den Fächern Slawistik, Geschichte, Soziologie, Politikwissenschaft oder fachverwandten Disziplinen erworben haben. Wenn Sie in Jena den Schwerpunkt Soziologie wählen, müssen Sie zudem 20 ECTS-Punkte in den Methoden empirischer Sozialforschung nachweisen. Im Schwerpunkt Slawistik ist der Erwerb mindestens einer weiteren slawischen Sprache außer Polnisch auf Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens bis zum dritten Fachsemester verpflichtend. Für alle Schwerpunkte ist ein Nachweis von Englischkenntnissen auf Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens vor Studienbeginn nötig. Polnischkenntnisse sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums.

Über die Zulassung zum Studium entscheidet der Masterausschuss Interdisziplinäre Polenstudien.

Detaillierte, rechtsverbindliche Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen können Sie der Studienordnung entnehmen.

Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gerne.

Bewerbung

Die Bewerbung für den Master Interdisziplinäre Polenstudien an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena ist für das Wintersemester 2017/2018 bis zum 15. September 2017, für ausländische Studierende bis zum 15. Juli 2017, möglich.

Das Studium kann jeweils nur zum Wintersemester aufgenommen werden.

Weitere Hinweise zu Ihrer Bewerbung finden Sie auf den Seiten des Bewerbungsportals der Universität Jena.

Informationsbroschüre

Alle Informationen auf einen Blick finden Sie in unserem Studiengangsflyer.


Kontakt

Studiengangsverantwortlicher:
PD Dr. Vladislava Warditz
Aleksander-Brückner-Professur für
Slawistische Sprachwissenschaft (Vertretung)

Friedrich-Schiller-Universität
Leutragraben 1
D-07743 Jena

warditz(at)uni-jena(dot)de

Projektkoordination:
Andrea Priebe, M.A.
Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien

Friedrich-Schiller-Universität
Leutragraben 1
D-07743 Jena

Allgemeine Studienberatung:
Friedrich-Schiller-Universität
Studierenden-Service-Zentrum
Fürstengraben 1
07743 Jena

Telefon: +49(0)3641-931111
Telefax: +49(0)3641-931112