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Studiengang Interdisziplinäre Polenstudien

Der Master Interdisziplinäre Polenstudien ist ein gemeinsames Studienangebot der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er ist als zweijähriger Aufbaustudiengang konzipiert und verbindet den Erwerb regionalspezifischer Kompetenzen mit dem disziplinären Studium im zweiten Masterfach (MLU Halle) bzw. im gewählten Schwerpunktbereich (FSU Jena).

Wir vermitteln kulturwissenschaftlich-landeskundliche Kenntnisse und geben Einblicke in polenbezogene Forschungsperspektiven verschiedener Disziplinen. Darüber hinaus ist das Erlernen des Polnischen konstitutiver Bestandteil des Studienprogramms. Sie können die Sprache entsprechend Ihren individuellen Voraussetzungen auf verschiedenen Niveaustufen beginnen bzw. weiterführen. Das Studium besteht aus einer Mischung aus Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen, die sowohl die persönliche Schwerpunktbildung ermöglicht als auch den fächerverbindenden, problemorientierten Gedankenaustausch fördert. Ein Studiensemester in Polen dient dazu, Sprach- und Landeskenntnisse zu vertiefen. Ein Praktikum in einer sozialen, kulturellen oder wissenschaftlichen Institution oder auch in einem Wirtschaftsunternehmen bietet eine erste berufliche Orientierung.

Zu Beginn des Studiums entscheiden Sie sich für die Immatrikulation an einer der beiden Hochschulen, doch können Sie auch Lehrveranstaltungen der jeweils anderen Institution belegen. Die Studierenden beider Standorte absolvieren eine Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen und stehen in regelmäßigem Austausch mit den Lehrenden in Halle und Jena.

Der Studiengang ist eng an das 2012 gegründete Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien angebunden, das sich der interdisziplinären Betrachtung historischer und gegenwärtiger Formationen polnischer Staatlichkeit, Gesellschaft, Sprache und Kultur widmet.


Ziele des Studiengangs & Berufsperspektiven

Der Master Interdisziplinäre Polenstudien zielt darauf ab, sich das Nachbarland Polen in seinen europäischen Zusammenhängen regionalwissenschaftlich zu erschließen und die polnische Sprache auf einem möglichst hohen Niveau zu erlernen. Im Laufe des Studiums sollen Sie interdisziplinäre Fragestellungen kennenlernen und sich darüber hinaus Fachkenntnisse in einer bestimmten Disziplin aneignen.

Abhängig von Ihrem jeweiligen Qualifikationsprofil und Ihren persönlichen Interessen eröffnet Ihnen der Studiengang unterschiedliche Arbeitsfelder: Sie können sich in der transnationalen Zusammenarbeit und im interkulturellen Dialog engagieren und in der Sprach- und Kulturvermittlung tätig werden. Ebenso können Sie sich in der Museums- und Gedenkstättenarbeit spezialisieren. Auch internationale Organisationen, staatliche Institutionen, Stiftungen, Wirtschaftsverbände und Unternehmen sind Anwendungsfelder für Ihre Expertise. Im Verlagswesen und in den Medien haben Sie die Möglichkeit, sich als LektorIn oder JournalistIn weiter zu qualifizieren. Ebenso ist die Tätigkeit als ÜbersetzerIn oder DolmetscherIn denkbar. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen einer Promotion eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen oder im Wissenschaftsmanagement zu arbeiten.


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