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laufende projekte


Rechtsextremismus(potential) in lokalen Kontexten

Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Dörre, PD Dr. Raj Kollmorgen
Mitarbeiter: Matthias Quent, M.A.
Förderung: TMBKW (Förderkennzeichen B514-11053)
Laufzeit: Januar 2012 - Dezember 2012

Ziel ist es, einen übersichtlichen, pointierten und standardisierten Merkmalskatalog zu entwickeln, welcher auf kommunaler bzw. regionaler Ebene vergleichbare Informationen über die Stärke des organisierten und jugendlichen Rechtsextremismus und Neonazismus enthält. Im Zentrum steht die transparente und verallgemeinerbare Erfassung und Gewichtung des Angebotsspektrums der extremen Rechten hinsichtlich der Bedrohung des demokratischen Gemeinwesens, seiner BürgerInnen und einer demokratischen politischen Kultur am Beispiel Thüringens. Dabei soll ein Messinstrument entstehen, mit dem die Stärke der extremen Rechten auf der Ebene von Landkreisen bzw. Städten und Gemeinden seriös identifiziert, analysiert und verglichen werden kann, um auf dieser Grundlage fundierte Handlungsempfehlungen für die Arbeit gegen den Rechtsextremismus bereitzustellen. Mit der Anwendung des Messinstrumentes in den Städten Saalfeld und Jena werden zum einen die Validität des Erhebungsverfahrens überprüft und zum anderen detaillierte Milieustudien der neonazistischen Szenen beider Kommunen erstellt. Das Messinstrument wird so konzipiert, dass es für zukünftige regional differenzierte Studien zum Rechtsextremismus und Neonazismus als Vorlage dienen kann und so auch die Situation in anderen Orten und Regionen in Thüringen und darüber hinaus zu erfassen und untereinander sowie im Zeitverlauf zu vergleichen vermag.

Memory, Youth, Political Legacy And Civic Engagement (MYPLACE)

Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Dörre
Mitarbeiter: PD Dr. Raj Kollmorgen
Förderung: EU (7. Rahmenprogramm)
Laufzeit: Juni 2011 - Mai 2015
Kooperationspartner: 16 Universitäten und Einrichtungen; Koordination: University of Warwick (GB)

MYPLACE (Übersetzung des englischen Akronyms: Erinnerung, Jugend, politisches Erbe und bürgerschaftliches Engagement) untersucht soziale und politische Partizipationsmuster Jugendlicher in Europa mit besonderem Bezug auf die (geschichtlichen, gegenwärtigen und zukünftigen) "Schatten" von Totalitarismus und Populismus. Forschungsleitend ist die Frage, welche "radikalen" und populistischen Traditionen sich im europäischen Raum wie (zyklisch) entwickeln und auf welche Weise die sozialen und politischen Partizipationen Jugendlicher kontextualisieren und in sie eingreifen, aber auch: durch sie realisiert und fortgeschrieben werden. Empirisch arbeitet das komparativ angelegte Projekt, an dem 16 Institutionen in ganz Europa (von Finnland bis Griechenland, von Portugal bis Georgien) beteiligt sind, mit einer Kombination aus Umfrageforschung, Interviews und ethnografischen Methoden.

Für Deutschland sind an dem Projekt die Universitäten Bremen und Jena beteiligt, die in den alten und neuen Bundesländern Daten erheben werden.

Weitere Informationen hier

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Entwicklung von Wissensmanagement-Systemen in Ostthüringer Unternehmen mit transnationalem Erfahrungsaustausch (WiMaS)

Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Dörre
Mitarbeiter: Christoph Thieme
Förderung: Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaates Thüringen GfAW Thüringen
Laufzeit: April 2011 - März 2013
Kooperationspartner: MBZ-Service GmbH, Meuselwitz

Ausgangspunkt des Projekts WiMaS, bei dem von Seiten der FSU die wissenschaftliche Begleitung übernommen wird, ist die Annahme, dass gerade in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) kaum systematische Strategien zum Umgang mit internen und externen Wissensflüssen existieren. Angesichts der wachsenden Intensität und Bedeutung von Informationsströmen geraten damit Organisationen und deren Kulturen unter Druck. Wichtiger Bestandteil des Projekts stellt u.a. eine empirische Analyse zur Verbreitung und Akzeptanz von Instrumenten und Systemen des Wissensmanagements in KMU. Der Forschungsgegenstand "Wissensmanagement" schließt aber auch betriebliche Themenfelder wie Austauschbeziehungen, Betriebsklima oder Arbeitsorientierung mit ein, welche ebenso in den empirischen Fokus genommen werden. Neben dem praktischen Ansatz einer unmittelbaren Unterstützung der Unternehmen wird nicht zuletzt vor dem Hintergrund der unter dem Stichwort Fachkräftemangel diskutierten Verschiebung von Arbeitsmarktkonstellationen auch der Frage nachgegangen werden, welche Auswirkungen auf Partizipationsspielräume im Betrieb zu erwarten sind.

SODIPER (Social Dialogue and Participation Strategies in the Global Delivery Industry: Challenging Precarious Employment Relations)

Projektleitung: Dr. Hajo Holst
Mitarbeit: Dipl. Soz. Ingo Singe
Auftraggeber: Europäische Kommission, DG Employment, social affairs and equal opportunities
Laufzeit: Dezember 2010 - März 2012
Koordination: FORBA (Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt, Wien)

Die Universität Jena untersucht im Rahmen des internationalen Projekts SODIPER, das gemeinsam mit Partnern aus Österreich, Tschechien und Ungarn durchgeführt wird, die Entwicklung der Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) in Deutschland. Von besonderem Interesse sind dabei die Arbeitsbedingungen und Beschäftigungsverhältnisse der Paketzusteller in einer Branche, in der eine Vielzahl von privaten, transnational operierenden Unternehmen agiert. Die vier wesentlichen Projektziele sind:

• die (transnationale) Kooperation der Sozialpartner zu stärken,
• den Sozialen Dialog innerhalb der globalen Dienstleistungsketten zu fördern,
• die Dynamik in den Wertschöpfungsketten und ihre Folgen für die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Branche zu untersuchen,
• die Vernetzung zwischen den Interessenvertretungen (Unternehmensverbände, Gewerkschaften) zu stärken und unkonventionelle Formen der Repräsentation zu untersuchen.

Die Universität Jena nutzt Experteninterviews und Fallstudien (Leitfadeninterviews mit Fahrern, Betriebsräten, Management) für eine länderspezifische Analyse, deren Ergebnisse in verschiedenen Formen veröffentlicht werden (Workshops, Konferenzen, Publikation einer Studie).

Verbundprojekt: Externe Flexibilität und interne Stabilität im Wertschöpfungssystem Automobil (EFIS)

Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Dörre, Dr. Hajo Holst
Mitarbeiter: Dr. Ingo Matuschek, Margrit Elsner, M.A., Dipl.  Soz. Ingo Singe
Förderung: BMBF
Laufzeit: September 2009 - April 2013

Flexibilität stellt für immer mehr Unternehmen in volatilen Umwelten eine Überlebensfrage dar. Insbesondere den auf externe Flexibilität ausgerichteten Flexibilisierungsstrategien fehlt es jedoch häufig an Nachhaltigkeit. Langfristig können die Innovationsfähigkeit, die Stabilität der Prozesse, aber auch die Arbeitsansprüche der Beschäftigten gefährdet sein. Nachhaltige Flexibilität setzt eine Verknüpfung von Flexibilität und Stabilität voraus, die nicht nur einseitig auf die kurzfristige finanzielle Stabilität eines Unternehmens ausgerichtet ist, und verhindert langfristig ein Verschleißen wichtiger betrieblicher Ressourcen. Der vom BMBF geförderte Forschungsverbund EFIS lotet am Beispiel des Wertschöpfungssystems "Automobil" Spielräume für nachhaltige Flexibilisierungsstrategien aus und versucht, Praktiker zur Nutzung dieser Gestaltungschancen zu motivieren. Auf der Basis eines partizipativen Strategiebildungsprozess sollen Gestaltungsinstrumente entwickelt werden, die es den Interessenvertretungen ermöglichen, die langfristigen Folgen von Flexibilisierungsentscheidungen abzuschätzen.
Der Forschungsverbund EFIS wird von einem Konsortium aus Wissenschaft und Praxis getragen. Die FSU Jena (LS Dörre) übernimmt die Koordination der Verbundaktivitäten und führt zusammen mit der HU Berlin die wissenschaftliche Begleitforschung durch. Die beiden geförderten Unternehmen VW Wolfsburg und Mercedes Benz Gaggenau bringen Praxiserfahrungen in den Verbund ein und tragen mit eigenen Teilvorhaben in spezifischen Gestaltungsfeldern zum Erfolg des Verbundes bei. Das ffw Nürnberg unterstützt die Unternehmen bei der Entwicklung und Erprobung der Gestaltungsinstrumente. Darüber hinaus sind weitere Partnerunternehmen und Transferpartner beteiligt.

Arbeitgeberzusammenschlüsse als Flexibilisierungsstrategie für KMU (AGZ-flex)

Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Dörre
Mitarbeiter: Martin Langbein, M.A. , Katharina Osthoff, M.A.
Förderung: BMBF
Laufzeit: Juni 2009 - September 2012

Das Projekt ist Teil eines Verbundes, an dem u. a. die ATB Arbeit Technik Bildung GmbH (als Verbundkoordinator), die tamen. Entwicklungsbüro Arbeit und Umwelt GmbH und das Fachkräftenetzwerk Oberlausitz beteiligt sind. Ziel des Projektes ist die Entwicklung des speziellen Modells Arbeitgeberzusammenschlüsse (AGZ) für KMU der gewerblichen Wirtschaft als Instrument zur externen Flexibilisierung sowie zur Flexibilitätssteigerung der Kompetenzen der in AGZ-Beschäftigten. Ziel des Teilvorhabens der FSU Jena ist es, das AGZ-Modell als Flexibilisierungsstrategie für KMU im regionalen Kontext zu erforschen und Möglichkeiten der Übertragbarkeit des Modells Arbeitgeberzusammenschlüsse unter Berücksichtigung regionaler Kontextfaktoren zu identifizieren. Ein weiteres Projektziel besteht in der Förderung und Entwicklung einer umfassenden Strategie-, Handlungs- und Kooperationsfähigkeit aller relevanten Akteure in einem gemeinsam gestalteten Entwicklungsprozess. Das Teilvorhaben kann durch wissenschaftliche Analysen die erforderliche Fundierung liefern. Geplant sind quantitative und qualitative Untersuchungen zur Bilanzierung der Erfahrungen und regionalen Wirkungen der Etablierung von AGZ sowie eine Analyse regionaler Arbeitsmärkte und Beschäftigungspolitiken im verarbeitenden Gewerbe. Es sollen Handlungsempfehlungen zur Verbindung von Flexibilität und Stabilität im Modell AGZ entwickelt und Transferaktivitäten unterstützt werden. Insbesondere werden im Rahmen dieses Projekts empirische Analysen in Unternehmen durchgeführt, die systematische Probleme im Personalbereich (Personalrekrutierung, flexibler Einsatz von Fachkräften) erfassen und zum Gegenstand betrieblicher und überbetrieblicher Strategien machen. Der analytische und konzeptionelle Teil des Projekts konzentriert sich auf ein Review bestehender Strategien und Lösungen für KMU zur externen und internen Flexibilisierung einschließlich der Steigerung der individuellen Kompetenzen der Belegschaftsmitglieder. Es stellt sich die Frage, inwieweit es gelingt, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf einem flexiblen Arbeitsmarkt und gleichzeitig einen hohen Grad an Beschäftigungs- und Einkommenssicherheit zu gewährleisten. Dies greift die politische Strategie der Europäischen Kommission "Flexicurity" auf. Es geht darum, die Sicherheit für die Beschäftigten mit der Flexibilität der Betriebe zu verbinden.

Eigensinnige Kunden. Der Einfluss strenger Zumutbarkeit auf die Erwerbsorientierung Arbeitsloser und prekär Beschäftigter

Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Dörre
Mitarbeiter/innen: Melanie Booth, Hajo Holst, Karen Schierhorn
Studentische Hilfskräfte: Tine Haubner, Sissy Müller
Förderung: DFG
Laufzeit: Juli 2008 - Juni 2012

Im Projekt wird die Transformation subjektiver Erwerbsorientierungen in den unteren Segmenten der Arbeitsgesellschaft im Zuge einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik untersucht. Im Mittelpunkt stehen die Wechselbeziehungen zwischen solchen Orientierungen bzw. Handlungsstrategien der betroffenen Personen und den Aktivierungsdiskursen sowie Instrumenten und Maßnahmen des Forderns und Förderns. In der ersten Projektphase liegt der Fokus auf folgenden Fragestellungen: Wie setzen sich die Adressaten einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik mit den veränderten, strengeren Anforderungen auseinander? Führt diese Auseinandersetzung zu Veränderungen von vorhandenen Erwerbsorientierungen? Warum orientieren sich bestimmte Gruppen weiter am ersten Arbeitsmarkt, während andere sich in Prekarität und Ausgrenzung einzurichten begin nen? Anders als die dezidiert effizienzorientierte Evaluationsforschung wollen wir diese Transformation aus der Perspektive der Adressaten aktivierender Arbeitspolitik rekonstruieren.

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Ökonomische Eliten im erweitertern Europa. Rekrutierung, Karrieren udn Handlungsorientierungen von Managern. (A2 Projekt, SFB 580)

Titel bis 2008: Generationswechsel im Management-Persistenz oder Wandel der Managementstrategien in Ost- und Westdeutschland

Projektleitung: PD Dr. Katharina Bluhm
MitarbeiterInnen: PD Dr. Bernd Martens, Prof. Rudi Schmidt, Vera Trappmann
Förderung: DFG
Projektlaufzeit: 2001 - Juni 2012

Ausgangspunkt des A-2-Projektes bildete die These einer doppelten Transformation in Ostdeutschland: die Erosion der koordinierten Marktwirtschaft oder des "Rheinischen Kapitalismus" und die Transformation vom Plan zum Markt. Untersucht haben wir inwieweit die Führungskräfte mittelständischer Industrieunternehmen angelsächsische Leitbilder des "Shareholder Value", die bei den deutschen Großunternehmen inzwischen verbreitet sind, übernehmen, was treibende Kräfte für einen Konzeptwechsel im Management sind, und welche Ost-West-Differenzen sich in der Unternehmensführung perpetuieren. Kernstück des Projektes stellt ein Panel dar, das bisher zwei Wellen aufweist (2002 und 2005) und durch vertiefende, qualitative Interviews vor allem mit Geschäftsführern begleitet wurde. Als zentrale Ergebnisse der ersten beiden Projektphasen lassen sich festhalten: Trotz geringem Gewicht neuer institutioneller Investoren und geringem direkten Einfluss der Kapitalmärkte hat die Bedeutung renditeorientierter, betriebswirtschaftlicher Instrumentarien und Kriterien für die Unternehmensführung im industriellen Mittelstand zugenommen. Auch wenn der Mittelstand das Shareholder-Value-Konzept als Ideologie der Großen oftmals ablehnt, beeinflusst die betriebswirtschaftliche Professionalisierung und Formalisierung der Unternehmensführung die Definition von Unternehmenszielen.Während hierbei Ost-West-Differenzen kaum eine Rolle spielen, sind sie umso relevanter bei den Akteuren selbst. . Die Geschäftsführer ostdeutscher Unternehmen sind immer noch wenngleich mit abnehmender Tendenz überwiegend und setzen in ihrem Führungsverständnis stärker auf die Legitimierung von Entscheidungen gegenüber Mitarbeitern durch herausgehobenes Fachwissen. Unsere Panelanalysen belegen auch die Stabilität
der während der ersten Projektphase gefundenen, gesellschaftspolitischen Orientierungsmuster ("Konkurrenzkapitalisten" und "soziale Marktwirtschaftler", mit einer Dominanz des ersten unter den Ostdeutschen, siehe Graphik). Doch trotz dieser weit verbreiteten, marktaffinen Einstellungen zeichnet ostdeutsche Unternehmensleiter häufig ein Bewusstsein ihrer besonderen Rolle als Akteure im Transformationsprozess aus, das als Verantwortungsgefühl gegenüber der Region, dem Betrieb oder den Beschäftigten geäußert wird.

In der dritten Förderperiode werden die Ergebnisse aus den vorherigen Phasen stärker in den Kontext der international vergleichenden Eliten- und Transformationsforschung gestellt. Dazu weiten wir die Erhebung auf Mittelosteuropa, das heißt auf Polen und Ungarn, aus, und können so Unterschiede und Gemeinsamkeiten der ostdeutschen mit anderen mitteleuropäischen Konstellationen nach Abschluss der Transformation prüfen. Neben klassischen Fragen der Elitenrekrutierung und -karrieren wird neu die Wahrnehmung unternehmerischer Verantwortung untersucht, mit der Wirtschaftseliten ihr Agieren gesellschaftlich legitimieren und ihre Definition von Unternehmenszielen begründen. Damit setzen wir die kapitalismustheoretische Fragestellung des A2-Projektes fort. In der dritten Phase Untersuchung werden systematisch auch Manager aus Großunternehmen einbezogen, um stärker als bisher die Bedeutung von Unternehmensgröße und Eigentum als Einflussgrößen hinsichtlich von Rekrutierung, Karrieren und Handlungsorientierungen in den Blick zu nehmen. Die bewährten Methoden der Telefonbefragung und qualitativer Leitfadeninterviews werden beibehalten. Das Panel wird mit leichten Modifikationen fortgeführt. Zudem kooperieren wir mit anderen Projekten bei einer geplanten Bevölkerungsbefragung, in der Einschätzungen von Eliten durch die Bevölkerung erhoben werden.

Berichte zu diesem Projekt:
Managementkulturen im Umbruchpdf_logo
Generationswechsel im Management ost- und westdeutscher Unternehmenpdf_logo
Prekarisierung des kollektiven Tarifsystems am Beispiel der ostdeutschen Industrie pdf_logo
Der Generationswechsel ökonomischer Funktionseliten in Ostdeutschland: Befunde und Szenarien pdf_logo

Kontinuierliche Beobachtung der Branche in Thüringen und Deutschland, Evaluation der Kompetenzzentren (Optik Thüringen/ Optik Deutschland)

Projektleitung: Dr. Michael Behr, Prof. Dr. Rudi Schmidt
Mitarbeiter/innen: Thomas Engel, Christoph Thieme (bis2006)
Förderung: BMBF, VDI, OptoNet
Laufzeit: seit 2001

Seit Ende 2001 / Anfang 2002 wird die optische Industrie Thüringens sowie die in den deutschen Kompetenznetzwerken zusammengefassten Unternehmen einer kontinuierlichen Beobachtung unterzogen. Im Rahmen der Untersuchung der Optischen Industrie in Thüringen wird im laufenden Jahr bereits die vierte Befragungswelle durchgeführt. Neben den Unternehmen wurden bisher weitere relevante Zielgruppen ins Blickfeld genommen wie Studierende und wissenschaftliche Einrichtungen. Neben der regelmäßigen Erfassung wirtschaftlicher Kennziffern, Entwicklungsdaten und Fachkräfteentwicklung stehen auch wechselnde inhaltliche Schwerpunkte im Mittelpunkt des Interesses. Zu nennen sind hier u.a. Weiterbildungse ngagement, Erfolgsfaktoren in der Entwicklung nach der Wende, regionale Kooperationsaktivitäten oder Innovation und Kooperation. In Thüringen erstreckt sich die Beobachtung neben den im Netzwerk organisierten Unternehmen auf die gesamte optische Branche. Neben den genannten inhaltlichen Schwerpunkten der Befragung wird unter den Netzwerkmitgliedern die Evaluation der Netzwerkarbeit durchgeführt.

Berichte zu diesem Projekt:
Behr, M.; Engel, T. (2005): Der betriebliche Umgang mit neuen Qualifikationsanforderungen und entsprechendem Qualifizierungsbedarf in der OT-Branche (Forschungsbericht) - Jena
Schmidt, Rudi, Michael Behr, Thomas Engel, Andrea Kottmann, Christoph Thieme (2003): Die optische Industrie in Thüringen -Zukunftsperspektive und Beschäftigungsentwicklung (Forschungsbericht) - Jena
Behr, M.; Engel, T. (2003): Nach der Euphorie. Gedämpfter Optimismus, moderates Beschäftigungswachstum, zu bewältigende Personalengpässe? Die optische Industrie in Niedersachsen und Nordhessen(Forschungsbericht) - Jena
Behr, M.; Engel, T.; Thieme, C. (2005): Die Optische Industrie in Thüringen - Zweiter Branchenreport 2005 (Forschungsbericht) - Jena

Abgeschlossene Projekte