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Dr. Diana Lindner

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Soziologie
Carl-Zeiß-Straße 3
07743 Jena

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Arbeitsgebiete

Identitätstheorie, Individualisierungstheorie, Gesellschaftstheorie, Sprachsoziologie, Akteur-Netzwerk-Theorie, qualitative Sozialforschung (insbes. Typenbildung, Inhaltsanalyse, Diskursanalyse)


Vita

seit 12/2012
Mitarbeit im VW-Projekt "Aporien der Perfektionierung in der beschleunigten Moderne" am Lehrstuhl für allgemeine und theoretische Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena

10/2012-12/2012
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe gesellschaftliche Differenzierung und Governance-Regimes am Institut für Soziologie der Universität Bremen

12/2011
Promotion zum Dr. phil. am Institut für Soziologie der Universität Bremen, Titel der Dissertation: "Das Gesollte Wollen. Identitätskonstruktion zwischen Anspruchs- und Leistungsindividualismus."

9/2008 -10/2012
Mitarbeit im VW-Projekt "Die Trasjanka in Weißrussland- eine 'Mischvarietät' als Produkt des weißrussisch-russischen Sprachkontakts. Sprachliche Strukturierung, soziologische Identifikationsmechanismen und Sprachökonomie" an der Universität Oldenburg 

10/2006-10/2012
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Methoden der Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg
Schwerpunkt: Qualitative Mikroanalyse

1997 - 2003
Diplomstudium Soziologie mit den Nebenfächern Sozialpsychologie, Pädagogik und Philosophie an den Universitäten Kiel und Hamburg

Lehre

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2015

Identitäten (Lehrforschung, zus. mit Anja Gregor)

Lehrveranstaltungen im vergangenen Semestern

Identitäten (Lehrforschung, zus. mit Anja Gregor) WiSe 14/15

Autonomieanforderungen und Perfektionsbestrebungen in der Moderne (Lehrforschung) WiSe2013/2014 & SoSe 2014

An der Universität Bremen:
Identitätsentwicklung im Wandel gesellschaftlicher Kulturen (Übung) WiSe 2012/2013
Theorie reflexiver Modernisierung (Übungen) WiSe 2012/2013

An der Universität Oldenburg:
Qualitative Datenanalyse (Vorlesung) SoSe 2012
Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung (Übung) WiSe 2011/2012
Qualitative Datenanalyse (Vorlesung) SoSe 2011
Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung (Übung) WiSe 2010/2011
Qualitative Datenanalyse (Vorlesung) SoSe 2010
Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung (Übung) WiSe 2009/2010
Qualitative Sozialforschung (Seminar) SoSe 2009
Einführung in die Soziologie (Übung) WiSe 2008/2009
Qualitative Inhaltsanalyse (Seminar) SoSe 2008
Netzwerktheorie und Netzwerkanalyse (Übung) SoSe 2007
Einführung in die Konsumsoziologie (Übung) SoSe 2007
Einführung in die Soziologie (Übung) WiSe 2006/2007

Publikationen

Monographien

2012
Das gesollte Wollen. Identitätskonstruktion zwischen Anspruchs- und Leistungsindividualismus. Wiesbaden: VS Verlag

Herausgeberschaften

Im Erscheinen

Praktiken der Selbstbestimmung. Zwischen subjektivem Anspruch und institutionellem Funktionserfordernis. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften (zus. mit: S. Börner, U. Bohmann, J. Oberthür und A. Stiegler)

Identitätsforschung in der Praxis - Lehrforschungsberichte von Studierenden für Studierende. Heidelberg: Springer Spektrum (zus. mit: A. Gregor)

 

Aufsätze

2016

Institutionalisierung von Optimierung. Organisationen als intermediärer Ort der Fortschrittsgestaltung. In: Psychosozial. Zeitschrift für Sozialpsychologie und Kulturanalyse. Schwerpunktheft "Postwachstumsgesellschaft - Subjektivität - Demokratie", hrsg. von O. Decker, D. Eversberg, Nr. 36, Heft 1, S. 25-38

Bagatellisierung als Idealtypus: Über ein Muster der Lebensführung in Zeiten der Perfektionierung. In: Psychoanalyse im Widerspruch. Themenheft 'Selbstoptimierung'. Nr. 55, 2016, Heft 1, 9-30. (Zus. mit.: B. Salfeld-Nebgen,  B. Gerisch, C. Beerbom, V. King, H. Rosa

2015

Optimierung zwischen Zwang und Zustimmung. Institutionelle Anfroderungen und psychische Bewältigung im Berufsleben. In: Psychosozial. Zeitschrift für Sozialpsychologie und Kulturanalyse. Schwerpunktheft 'Perfektionierung und Destruktivität'; hrsg. von V. King und B. Gerisch, H. 3/2015 (zus.: Schreiber, J.; Uhlendorf, N.; Gerisch, B.; King, V.; Rosa, H.)

2011
Der soziale Hintergrund von Sprachwahlen in Belarus. Eine sprachsoziologische Analyse der "gemischten Rede", Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Heft 4, S. 623 - 647 (zus. mit Bernhard Kittel)

2010
Mixed Language Usage in Belarus. The Sociostrutural Background of Language Choice. In: International Journal of the Sociology of Language, Berlin, New York: De Gruyter Mouton, Volume 6, S. 47 - 71 (zus. mit Bernhard Kittel, Gerd Hentschel und Sviatlana Tesch)

Buchbeiträge

Im Erscheinen
Autonomiespielräume als prekäre institutionelle Funktionsvoraussetzung des Fallmanagements. In: Frank Sowa u. Ronald Staples (Hrsg.): Beratung und Vermittlung im Wohlfahrtsstaat. Edition Sigma (zus. mit S. Börner, J. Oberthür, A. Stiegler)

2016
Das hat niemand gesucht und gewollt - Optimierungsdruck im Gewand der Selbstverwirklichung. In: Ruth Conrad / Roland Kipke (Hrsg.): Selbstformung. Beiträge zur wissenschaftlichen Aufklärung einer menschlichen Praxis. Münster: mentis.

2015
Collective beliefs of the mixed speech speaker in Belarus. In: Christel Stolz (Hrsg.): Language Empires in Comparative Perspective. Berlin: de Gruyter Mouton, S. 299-318

2014
Optimierte Lebensführung - wie und warum sich Individuen den Druck zur Selbstverbesserung zu eigen machen. In: Sven Kluge / Ingrid Lohmann / Gerd Steffens (Hrsg.): Jahrbuch für Pädagogik 2014. Menschenverbesserung - Transhumanismus. Frankfurt a.M.: Peter Lang. (zus. mit Vera King, Julia Schreiber, Katarina Busch, Niels Uhlendorf, Christiane Beerbom, Benedikt Salfeld-Nebgen, Benigna Gerisch, Hartmut Rosa)

2008
Die experimentelle Überprüfung dynamischer Vernetzungsprozesse. In: Christian Stegbauer (Hrsg.): Netzwerkanalyse und Netzwerktheorie: ein neues Paradigma in den Sozialwissenschaften. Wiesbaden: VS Verlag, S. 567-578