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Veranstaltungen

Vortrag: Bioökonomie: Ökologische Modernisierung der imperialen Lebensweise?
Zeit: 10.10.2017 -
Ort: Großer Rosensaal, Fürstengraben 27


"Unterschiedliche Länder haben mittlerweile Strategiepapiere zur Förderung einer Bioökonomie verabschiedet. Ziel ist es, die ökologische Krise zu bearbeiten, indem die Gesellschaften tiefgreifend zu einer bio-basierten Wirtschaft transformiert werden. Nachwachsende Rohstoffe und technische Innovationen etwa im Bereich der Biotechnologien sollen diesen umfassenden gesellschaftlichen Wandel ermöglichen. Doch inwiefern stellen die Bioökonomie-Strategien einen Ausweg aus der ökologischen Krise dar? Können sie mit der "imperialen Lebensweise" brechen, die sich vor allem im Globalen Norden auf Kosten von Mensch und Natur herausgebildet hat? Inwieweit können mit ihnen die globalen sozialen Ungleichheiten beim Zugang zu Ressourcen, beim ökologischen Fußabdruck oder den Auswirkungen des Klimawandels überwunden werden?

Maria Backhouse wird in die Debatte um die Bioökonomie aus einer globalen Ungleichheitsperspektive einführen. Markus Wissen (HWR Berlin), der Koautor des Buches "Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im Globalen Kapitalismus", wird das Konzept der "imperialen Lebensweise" vorstellen, vor diesem Hintergrund die Bioökonomie-Strategien einschätzen und anschließend mit dem Publikum diskutieren."

Ort: großer Rosensaal, Fürstengraben 27

18:00 Uhr - 22:00 Uhr


Im Anschluss findet ein Empfang statt, zu dem alle Anwesenden herzlich eingeladen sind.

Der Vortrag ist die Auftaktveranstaltung zum Workshop der Nachwuchsgruppe "Bioökonomie und soziale Ungleichheiten" am Mittwoch, dem 11.10.2017, mit dem sich die Nachwuchsgruppe vorstellen und im Seminarraum IBZ-Humboldthaus, Charlottenstr. 23 ihre Forschungsvorhaben mit dem wissenschaftlichen Beirat, Expert_innen, Kolleg_innen aus dem Institut für Soziologie der FSU und einer interessierten Öffentlichkeit diskutieren möchte.


 

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