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diskursanalyse meets gouvernementatlitätsforschung

Methodisch-methologische Perspektiven zum Verhältnis von Sprache, Macht und Wissen


Im Zuge des so genannten cultural turn sowie des (neuen) Interesses an "Subjekt-Macht-Wissen"-Formationen in der spätmodernen Gesellschaft haben in den ver-gangenen Jahren diskursanalytische und gouvernementalitätstheoretische Ansätze im Anschluss an Michel Foucault große Popularität in den Sozial- und Kulturwissenschaften erlangt. Während die Diskursanalyse die realitätskonstituierenden Regelstrukturen symbolischer Praxis in den Blick nimmt, fragen die Gouvernementalitätsstudien nach Kräfteverhältnissen, Interessen und Strategien, die Selbstverständlichkeiten und Evidenzen hervorbringen. Bei allen Unterschieden eint beide Forschungsperspektiven nicht nur die gemeinsame Referenz auf Michel Foucault, sondern auch das Interesse an der kritischen Reflexion von Subjektivität und Agency. In der Forschungspraxis stehen beide Ansätze nichtsdestotrotz weitgehend unverbunden nebeneinander. Ziel des Workshops ist es, diese Trennung zu überwinden, theoretische, methodologische und methodische Anschlüsse zu diskutieren und gemeinsame Forschungslinien auszuloten.

Workshop vom 12.-13.06.2009 in den Rosensälen, Fürstengraben 27

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